Für den Sachsenring-Grand-Prix macht sich die Rennstadt Hohenstein-Ernstthal themenbezogen immer ein bisschen hübscher als sonst. Manche Privatpersonen gehen dabei noch einen Schritt weiter.
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Regionen um Rennstrecken sind vielerorts regelrechte Ballungszentren von Rennfans. So auch die Region rings um den Sachsenring, wobei man in Hohenstein-Ernstthal den Eindruck gewinnen könnte, dass hier der Rennsport besonders geliebt wird und man in einem fiktiven Ranking des Beliebtheitsgrades hinter der "Valentino-Rossi-Stadt" Tavullia in Italien mutmaßlich den zweiten Platz belegen würde.
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So wird Jahr für Jahr die Stadt zwar von behördlicher Stelle geschmückt, doch gibt es auch zahlreiche Privatpersonen, die ihre Häuser temporär dekorieren. Noch einen Schritt weiter ging die Stadt Hohenstein-Ernstthal einst und ließ den Bahnhof dauerhaft mit Rennmotiven aus verschiedenen Epochen verschönern. Auch unter der die Stadt mit der Rennstrecke verbindenden Bahnbrücke sind gemalte Rennmotive zu sehen. Ebenso am Supermarkt Edeka-Meisel.
Hinzu kommen in Hohenstein-Ernstthal noch private Hausbesitzer, die ihre Herbergen ebenfalls dauerhaft mit Rennsport-Motiven verzierten.
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Da wäre zum Beispiel das Mehrfamilien-Mietshaus in der Badberg-Kurve des alten Sachsenrings. Hier hat der damalige Besitzer gleich im Zuge der Rückkehr des Motorsports nach Hohenstein-Ernstthal eine Hauswand mit dem alten 8,618 Kilometer langen Sachsenring sowie in diesen eingebettet ein Aktionsbild des Stars der ersten WM-Epoche, Giacomo Agostini, verzieren lassen.
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Ebenso der vielfältig in die Organisation von diversen Rennveranstaltungen involvierte Hohenstein-Ernstthaler Holger Hergert, der an seinem Wohnhaus im Stadtteil Hüttengrund den alten und den neuen Sachsenring originalgetreu zusammen abbilden ließ. Als plakative Beigaben wurden hier zusätzlich Bildnisse von "Ago" und dem ebenso bewunderten Valentino Rossi aufgebracht.
Ein nicht minder hochgeschätzter Star am Sachsenring ist Ralf Waldmann. Auch der allseits beliebte ehemalige Sachsenring-Fürsprecher wurde von einem ehemaligen Schrauber, unter anderem beim Ex-DDR-Vizemeister Uwe Wächtler, an dessen Hauswand in Hohenstein-Ernstthal, wenngleich etwas versteckt auf dem "Wind", verewigt. Billig ist es nicht, seine Idole auf diese Art und Weise zu ehren. So werden, je nach Größe und Aufwand niedrige vierstellige Beträge aufgerufen.
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Ergebnisse MotoGP Sachsenring (18. Juni): 1. Jorge Martin, Ducati, 30 Runden in 40:52,449 min 2. Pecco Bagnaia, Ducati, +0,064 sec 3. Johann Zarco, Ducati, +7,013 4. Marco Bezzecchi, Ducati, +8,430 5. Luca Marini, Ducati, +11,679 6. Jack Miller, KTM, +11,904 7. Alex Márquez, Ducati, +14,040 8. Enea Bastianini, Ducati, +14,859 9. Fabio Di Giannantonio, Ducati, +17,061 10. Miguel Oliveira, Aprilia, +19,648 11. Augusto Fernández, KTM, +19,997 12. Franco Morbidelli, Yamaha, +22,949 13. Fabio Quartararo, Yamaha, +25,117 14. Takaaki Nakagami, Honda, +25,327 15. Raúl Fernández, Aprilia, +25,503 16. Aleix Espargaró, Aprilia, +28,543 17. Jonas Folger, KTM, +48,962 – Brad Binder, KTM, 12 Runden zurück – Maverick Viñales, Aprilia, 22 Runden zurück Ergebnisse MotoGP-Sprint Sachsenring (17. Juni): 1. Jorge Martin, Ducati, 15 Rdn in 20:21,871 min 2. Pecco Bagnaia, Ducati, +2,468 sec 3. Jack Miller, KTM, +3,287 4. Luca Marini, Ducati, +5,487 5. Johann Zarco, Ducati, +5,538 6. Brad Binder, KTM, +6,289 7. Marco Bezzecchi, Ducati, +6,956 8. Alex Márquez, Ducati, +9,261 9. Aleix Espargaró, Aprilia, +9,691 10. Enea Bastianini, Ducati, +9,715 11. Marc Márquez, Honda, +10,828 12. Fabio Di Giannantonio, Ducati, +10,905 13. Fabio Quartararo, Yamaha, +11,366 14. Augusto Fernández, KTM, +12,593 15. Franco Morbidelli, Yamaha, +12,905 16. Miguel Oliveira, Aprilia, +13,837 17. Takaaki Nakagami, Honda, +14,505 18. Raúl Fernández, Arilia, +28,959 – Maverick Viñales, Aprilia, 4 Runden zurück – Jonas Folger, KTM, 9 Runden zurück
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