KTM kämpft weiter: CEO Neumeister unterschrieb neuen MotoGP-Vertrag
Nach einer Neuaufstellung wird auch der einzige deutschsprachige Hersteller Teil der neuen MotoGP-Ära sein. KTM-CEO Gottfried Neumeister unterstreicht in seiner Botschaft den Siegeswillen des Teams.
Es ist vollbracht: Die
Entscheidend ist der neue MotoGP-Rahmenvertrag im Sinne einer verlässlichen Planung für alle Beteiligten der Motorrad-Weltmeisterschaften – nur so sind die immensen Budgets von über 50 Millionen Euro pro Jahr mitsamt geplanten Investitionen zu rechtfertigen. Nicht zu vergessen: Während die MotoGP Sports Entertainment Group im Mehrheitsbesitz von Liberty Media die Vermarktung der Serie im Kerngeschäft betreibt, leben alle involvierten Hersteller vom globalen Motorradhandel.
Das Geschäft ist kein Selbstläufer. Wie sportlich es auch abseits der Fahrerlager zugeht, zeigte die existenzbedrohende Krise beim einzigen deutschsprachigen Herstellerpartner KTM. Nur mit radikalen Veränderungen inklusive Managementwechsel und einem bis heute andauernden Restrukturierungsprozess gewannen die Österreicher Stabilität zurück.
Nicht nur das. Mit der Rückendeckung der indischen Bajaj-Gruppe wird die Marke aus Oberösterreich auch weiterhin in den höchsten Rennsportkategorien, mit der MotoGP als Speerspitze, für Kompetenz und Sichtbarkeit sorgen.
Zeitgleich mit der MotoGP-Kommunikation betont CEO Gottfried Neumeister in seinem Statement die KTM-Position: «Die Verlängerung des MotoGP-Vertrags schafft eine solide Grundlage für Kontinuität und Zuverlässigkeit. Für KTM unterstreicht dies das gemeinsame Bestreben, die Meisterschaft als globalen Maßstab im Motorradrennsport weiterzuentwickeln. Die MotoGP bietet ein einzigartiges Umfeld, in dem Leistung, Innovation und Markenidentität auf höchstem Niveau zusammenkommen. Die Plattform spielt eine Schlüsselrolle bei der Stärkung unserer globalen Präsenz und der Festigung der Wahrnehmung unserer Marke in einem hart umkämpften und internationalen Umfeld. Sportliche Leistung ist ein zentrales Element unserer Identität als Unternehmen. Die Erfolge, die wir in den letzten Jahren in der MotoGP erzielt haben, haben einen bedeutenden Beitrag zur Stärke und Sichtbarkeit der Marke KTM weltweit geleistet. Gleichzeitig sind sie das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung unserer gesamten Organisation, unseres Teams und des gesamten Netzwerks aus Partnern, Fans und Unterstützern.»
Neumeister, seit Januar 2025 am Ruder der KTM AG, weiter: «Mit Blick auf die Zukunft bleiben wir diesem Weg voll und ganz verpflichtet – mit dem klaren Ziel, auf höchstem Niveau anzutreten und weiterhin um den Erfolg in der MotoGP zu kämpfen. Wir sind überzeugt, dass KTM und die MotoGP hervorragend zusammenpassen und gemeinsame Werte teilen, die die Meisterschaft und die Marke in den kommenden Jahren weiter vorantreiben werden.»
Die unterschriebenen Verträge sind der formale Abschluss einer längeren Entwicklung, von der SPEEDWEEK.com bereits mit dem Start des neuen 850er-Triebwerks im Oktober 2025 berichtete – ein sicheres Signal für ein mittelfristiges MotoGP-Engagement.
Eine weitere entscheidende Botschaft setzte die KTM-Unternehmensführung im vergangenen Monat ab, als
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