MotoGP in Mugello: Marco Bezzecchi am Sonntagmorgen Schnellster, Marquez 3.
In der Warm-up-Session vor dem Großen Preis von Italien in Mugello war Marco Bezzecchi auf der Werks-Aprilia Schnellster. Verletzungs-Comebacker Marc Marquez (Ducati) wurde Dritter.
Bislang war es in Mugello ein Rennwochenende ganz für Aprilia: Im Qualifying hatte Werkspilot Marco Bezzecchi die Nase vorn. Neben ihm machten Raul Fernandez (Trackhouse-Aprilia) und Werkskollege Jorge Martin die erste Startreihe komplett. Im Sprint über elf Runden hatte dann Fernandez die Nase vorn, nachdem Bezzecchi einen schwachen Start erwischte. Und auch im Warm-up am Sonntagmorgen vor dem Grand Prix war mit Marco Bezzecchi wieder ein Aprilia-Mann Schnellster.
Auf der bei Fahrern und Fans beliebten Rennstrecke in der Toskana startete die zehnminütige Warm-up-Session am Sonntagmorgen bei sonnigen 22 Grad Lufttemperatur und 31 Grad Celsius auf dem Asphalt.
Kaum war Fabio Di Giannantonio mit seiner VR46-Ducati auf der Piste, bekam er den Ruf seines Teams, das Motorrad zu wechseln. Entsprechend stieg er ein wenig verspätet in die Zeitenjagd ein.
Ducati zunächst vorn
Als nach vier Minuten die ersten Fahrer die ersten gezeiteten Runden beendeten, hatte Francesco «Pecco» Bagnaia auf seiner Werks-Ducati die Nase mit 1:45,991 min vorn. Gut eine halbe Sekunde dahinter sortierte sich KTM-Werkspilot Pedro Acosta ein, dahinter Alex Rins (Yamaha) und Brad Binder (KTM). In dieser Frühphase waren noch große Lücken und Abstände zwischen den Fahrern. Am auffälligsten ganz hinten: Die Ersatzfahrer Michele Pirro (für Alex Marquez auf der Gresini Ducati) und Cal Crutchlow (für Johann Zarco auf der Werks-Honda) fanden sich hinten abgeschlagen wieder.
Ausrufezeichen von Marc Marquez
Mit den nächsten Anläufen setzte sich dann Pole-Mann Marco Bezzecchi an die Spitze, überbot Bagnaias Zeit um gut vier Zehntelsekunden. Hinter «Bezz» landete knapp ein Hundertstel zurück Marc Marquez, der nach seiner Verletzung in Le Mans dieses Wochenende sein Comeback gab. Neuer Spitzenreiter dann in der Minute vor der Zielflagge: Gresini-Ducati-Mann Fermin Aldeguer.
Bezzecchi wieder an die Spitze
Di Giannantonio mischte inzwischen auch bei den Top-10-Zeiten mit, katapultierte sich mit einer halben Sekunde Rückstand auf Platz 6, als Marco Bezzecchi gerade die Spitze eroberte.
Mit den letzten Rundenzeiten nach Ablauf der zehn Minuten Warm-up-Zeit wurden dann auch die Abstände wieder wie erwartet knapp: Bezzecchi mit der Spitzenzeit auf 1:45,374 min, dahinter Aldeguer, Marquez, Bagnaia und Acosta.
Insgesamt eine recht bunte Mischung mit Aprilia vorne, dann dreimal Ducati, KTM und Honda (Joan Mir auf Platz 6). Die schnellste Yamaha hatte Alex Rins, der in der Morgen-Session seine Werksmaschine auf Platz 9 zwischen Jorge Martin und Diogo Moreira brachte. Sprint-Sieger Raul Fernandez brachte es im Warm-up nur auf Rang 14, landete damit knapp vor seinem Teamkollegen Ai Ogura.
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