Die Rennen aus Austin wurden in Italien erstmals nicht im Free TV übertagen, sondern bei Pay-TV-Gigant Sky. Das wirkte sich deutlich auf die Einschaltquoten aus.
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Aus der Sicht der italienischen Fans war die Einführung der Open-Klasse wahrscheinlich nicht die größte Revolution 2014, sondern das Abwandern der Rennen zu Pay-TV-Sender Sky. Diese Neuregelung betraf jedoch nicht nur Italien, sondern auch Spanien und Großbritannien.
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Die durchschnittliche Zuschauerzahl, welche von "GPone" nun veröffentlicht wurde, lag am Austin-Wochenende in Italien bei 833 370 Zuschauern. Insgesamt waren es 1,51 Millionen. Zum Vergleich: 2013 sahen 3,42 Millionen Zuschauer den Austin-GP im Free TV. Der Marktanteil lag damals bei 13,5 Prozent, nun schrumpfte er auf 3,04 Prozent. Auch in Spanien sanken die Zuschauerzahlen deutlich: 2014 sahen 400 000 Menschen den Austin-GP via Movistar und 1,76 Millionen bei Telecinco. 2013 waren es noch 4,51 Millionen. Diese Resultate lagen weit hinter den Erwartungen zurück und so zog WM-Promoter Dorna bereits Konsequenzen. In Spanien ist es nicht mehr möglich, alle Rennen mit dem Videopass für die offizielle Website der MotoGP-WM im Livestream zu sehen. Um die MotoGP-Rennen in TV verfolgen zu können, müssen die Fans jedoch etwa 60 Euro pro Monat zahlen. Zum Vergleich: Der Videopass von motogp.com kostet rund 140 Euro. Aber: Pro Saison plus Zusatzmaterial wie Interviews und Vorberichte.
Die Dorna schlägt einen gefährlichen Weg ein, denn mit den sinkenden Zuschauerzahlen wird die MotoGP-WM auch als Werbepartner für Sponsoren unattraktiver. Wie sieht eine Zukunft mit weniger Zuschauern und Sponsoren wohl aus? Auch der Vertrag mit Sport 1 in Deutschland endet 2014.
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