Pedro Acosta: Ich war von meinem ersten Tag in der MotoGP an im Gespräch!
KTM-Werksfahrer Pedro Acosta ließ es sich nicht nehmen, vor dem wichtigen Sepang-Test einen Lagebericht zu seiner Person abzugeben. Doch auch das MotoGP-Riesentalent will jetzt nur über 2026 sprechen.
Es dauerte nicht lange, da wurde Pedro Acosta im Fahrerlager von Sepang mit der Frage nach seiner sportlichen Zukunft konfrontiert. Nicht erst seit dem verbalen Feuerwerk, ausgelöst durch die Gerüchte um den Wechsel von Fabio Quartararo zu Honda, wurde der junge Spanier für 2027 unter anderem mit dem Ducati-Werksteam in Verbindung gebracht. Doch der Red-Bull-Athlet ließ sich auf keine Debatten ein: «Ich bin das gewohnt, ich erinnere mich an die ersten Rennen meiner Karriere in der MotoGP, da war es nicht anders, es gab immer dieses Thema um meine Zukunft, vom ersten Event an. Der Unterschied ist, dass ich jetzt vielleicht etwas routinierter und ruhiger damit umgehe. Ich konzentriere mich jetzt aber auf die lange Saison 2026!»
Das war es dann mit weiteren Hinweisen. Keine Überraschung, denn Acostas Manager Albert Valera hatte genau das gegenüber SPEEDWEEK.com bestätigt. Endgültige Entscheidungen über 2027 wird es erst nach dem Test in Sepang geben.»
Pedro Acosta weiter: «Es ist entscheidend, jetzt mit KTM besser in die Saison zu kommen. Der Sepang-Test 2025 war alles andere als gut und die ersten sechs oder sieben Rennen glichen einem Chaos. Vielleicht stimmt es aber auch, dass ich nicht realistisch genug war und mit zu hohen Erwartungen gestartet bin. Ich wollte nicht akzeptieren, dass damals noch nicht mein Moment gekommen war. Jetzt gehe ich mit einem flacheren Problem ins Jahr.»
Der 21-Jährige aus Murcia fasst zusammen: «Der Start hier und in die Saison ist das, was jetzt zählt. Ich weiß, wir hatten im Verlauf des letzten Jahres alles, um noch besser als auf Rang 4 zu kommen.»
Nicht zuletzt nach dem vielversprechenden Shakedown zeigte sich Pedro Acosta positiv überrascht: «Als ich neulich in der Rennabteilung war, war ich wirklich erstaunt, was alles passiert. Sie haben sehr viel Neues gebracht und ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Ausgangsposition jetzt besser ist als vor einem Jahr. Es schaut sehr gut aus.»
Zum anstehenden Test hielt aber mit großen Ansagen zurück: «Ich will viel Zeit auf der Strecke verbringen und nicht in der Box. Pol und die anderen haben sehr gut gearbeitet, aber ich möchte das nicht überbewerten – es liegt ein großer Test vor uns», so Pedro Acosta.
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