Sprint-Sieger Marc Marquez hadert: «Kann nicht fahren, wie ich gerne will»
Trotz Chaos im Zeitplan blieb einer ganz cool: Ducati-Werkspilot Marc Marquez gewann den MotoGP-Sprint von Brasilien und setzte damit ein wichtiges Signal im Titelkampf.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Samstag in Brasilien begann turbulent. Nach heftigen Regenfällen war ein Teil des Asphalts auf der Start-Ziel-Geraden eingebrochen, der Rennbetrieb musste unterbrochen werden. Erst nach aufwendigen Reparaturen und einer Verzögerung von rund 80 Minuten konnte der Sprint gestartet werden, den Marc Marquez gewann.
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Vom dritten Startplatz aus erwischte er einen soliden Start, musste sich zunächst hinter Fabio Quartararo (Yamaha) und Fabio Di Giannantonio (Ducati) einordnen. Der Spanier verlor hinter dem Yamaha-Piloten etwas Zeit, legte sich den Franzosen aber Eingangs der etwa ein Kilometer langen Geraden zurecht und überholte diesen. Anschließend galt es für Marquez, die Verfolgung von Polesetter Fabio Di Giannantonio aufzunehmen, der sich einen kleinen Vorsprung in den ersten Runden aufbauen konnte und zeitweise einen Vorsprung von 1,2 Sekunden hatte. Doch Marquez blieb ruhig, fand seinen Rhythmus und begann, den Rückstand Zehntel für Zehntel jede Runde zu verkürzen.
Zur Rennmitte war die Lücke deutlich geschrumpft und der Anschluss war hergestellt. Beide Ducati-Piloten hatten außerdem eine Lücke zu den Aprilia-Piloten auffahren können. Marquez setzte sich hinter «Diggia» fest und wartete auf seine Chance.
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Diese kam drei Runden vor Schluss: Di Giannantonio leistete sich einen kleinen Fehler, Marquez reagierte sofort und ging vorbei. In der Schlussphase hielt er dem Druck stand und brachte den Sieg mit 0,213 Sekunden Vorsprung ins Ziel.
Für Marquez war es der erste Sprint-Sieg seit über einem halben Jahr – und ein wichtiger Schritt nach den Verletzungen und Schwierigkeiten der vergangenen Monate. «Das ist ein wichtiger Sieg, da ich in Thailand einige Probleme hatte. Hier fühle ich, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben.» Trotz des Erfolgs sieht der Spanier sich noch nicht in Top-Form: «Ich kann noch nicht so fahren, wie ich gerne würde. Ich muss mich weiter vorantreiben, das ist der Schlüssel zum Erfolg.» Mit Blick auf den Grand Prix bleibt Marquez fokussiert und warnt vor seinem härtesten Rivalen an diesem Wochenende. «Wir werden versuchen, das Rennen zu gewinnen, aber Di Giannantonio ist ziemlich schnell.»
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Pos
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Team
Start Nr
Runden
Zeit
Bestzeit
Punkte
01
Marco BezzecchiAprilia Racing
Marco Bezzecchi
Aprilia Racing
72
23
30:19,760
1:18,654
31
02
Jorge MartinAprilia Racing
Jorge Martin
Aprilia Racing
89
23
+3,231
1:18,788
27
03
Fabio Di GiannantonioPertamina Enduro VR46 Racing Team
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