Dreiste Betrüger geben sich als Mia Rusthen aus
Das Schicksal der im Auftaktrennen der Frauen-Weltmeisterschaft in Misano schwer gestürzten Mia Rusthen bewegt nicht nur Menschen weltweit, es ruft auch dreiste Betrüger auf den Plan.
Der Sturz von Mia Rusthen am 15. Juni in Misano sorgte weltweit für große Aufmerksamkeit, denn es war das erste Rennen der neuen Women's Circuit Racing World Championship – die erste Motorrad-Weltmeisterschaft nur für Frauen auf der Rundstrecke. Die 25 Teilnehmerinnen kommen aus 18 Ländern und entsprechend umfangreich war die Berichterstattung. Rusthen ist die einzige Norwegerin im Teilnehmerfeld.
Am zehnten Tag kam die erlösende Nachricht,
Umso trauriger, dass Betrüger versuchen, das Schicksal von Mia zur persönlichen Bereicherung zu missbrauchen. Sunniva, Mias ältere Schwester, warnte vor Fake-Accounts bei Instagram, der zu Spenden für Rusthen aufforderte. "Jemand gibt vor, sowohl Mia als auch ich zu sein, und bittet dort um Geld, damit Mia wieder auf die Beine kommt. Solche Anfragen sind nicht echt", schrieb Sunniva.
Mittlerweile wurde der betreffende Account gelöscht. Es ist aber weiterhin Vorsicht geboten, da die Betrüger weitere Versuche unternehmen könnten.
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