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KTM-Sensation bei der Rallye Dakar 2026: Es wurde Geschichte geschrieben

Die Rallye Dakar 2026 endete mit einer faustdicken Überraschung. So hat Sieger Luciano Benavides aus dem Team Red Bull KTM die Sensation kurz vor dem Ende in Saudi-Arabien erlebt.

Im Artikel erwähnt

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Mit diesem Ausgang hat wohl selbst bei KTM niemand gerechnet, denn alles deutete auf einen Honda-Sieg bei der Dakar 2026 hin. Doch als Ricky Brabec auf den letzten sieben Kilometern einen falschen Weg nahm, brauste Luciano Benavides fehlerfrei durch die letzte Etappe 13 und holte sich den Gesamtsieg, nur 2 sec vor dem bitter enttäuschten US-Amerikaner.

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Es ist das engste Finish in der Dakar-Geschichte. Zuvor war es 2023 Kevin Benavides – der ältere Bruder –, der um 43 sec vor Toby Price den Sieg eingefahren hatte. Es ist auch erstmals, dass zwei Brüder die härteste Rallye der Welt gewinnen konnten.

Als der Dakar-Sieg offiziell bestätigt wurde, feierten das Werksteam Red Bull KTM und der 30-jährige Benavides ausgelassen. «Ich habe heute von Anfang bis Ende alles gegeben. Ich habe nie aufgehört zu träumen, ich habe nie aufgehört zu glauben», erklärte der Argentinier seine mentale Einstellung. «Ich habe meinen Freunden gesagt, dass ich nicht weiß, warum, aber ich hatte einfach das Gefühl, dass es noch möglich war. Vor dem Start hatte ich betont, dass diese Dakar mir gehören würde. Nach neun Jahren bei der Dakar habe ich meinen ersten Sieg errungen. Mein Bruder und ich schreiben Geschichte. Er hat mit 43 Sekunden Vorsprung gewonnen und ich mit zwei Sekunden. Ich glaube, in dieser Hinsicht habe ich ihn geschlagen! Es ist ein Traum, der wahr geworden ist.»

Benavides musste bis wenige Kilometer vor dem Ziel warten, bis seine Hoffnung Realität wurde. «Mathematisch gesehen war es heute unmöglich, Ricky zu schlagen. Aber auf der gestrigen Verbindung sagte ich mir, dass ich alles richtig gemacht hatte und ich wollte stark abschließen», sagte der KTM-Pilot weiter. «Auf den letzten drei Kilometern hat Ricky die falsche Spur genommen und ich die richtige. Das war ein Funke Hoffnung. Ich sah, dass er es war und er eine Kehrtwende machen musste, um wieder auf die richtige Spur zu kommen – es war unmöglich, zwischen den beiden Linien zu wechseln. Ich sah die Chance und nutzte sie. Alles geschieht aus einem bestimmten Grund, und ich glaube, heute war einfach einer dieser Tage. Zwei Sekunden nach zwei Wochen und über 8.000 km sind kaum zu glauben.»

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Dakar 2026 - Ergebnis Etappe 13 (vorläufig)

Pos

Fahrer (Nation)

Kat.

Motorrad

Zeit/Diff

1.

Edgar Canet (ESP)

RallyGP

KTM

49:03 min

2.

Luciano Benavides (ARG)

RallyGP

KTM

+ 0:06 sec

3.

Tosha Schareina (ESP)

RallyGP

Honda

+ 00:47

4.

Michael Docherty (KTM)

Rally2

KTM

+ 00:50

5.

Adrien Van Beveren (FRA)

RallyGP

Honda

+ 01:15 min

6.

Skyler Howes (USA)

RallyGP

Honda

+ 01:46

7.

Bradley Cox (RSA)

RallyGP

Sherco

+ 02:49

8.

Nacho Cornejo (CHI)

RallyGP

Hero

+ 03:11

9.

Martim Ventura (ESP)

Rally2

Honda

+ 03:18

10.

Ricky Brabec (USA)

RallyGP

Honda

+ 03:28

35.

Maxi Schek (GER)

Rally2

KTM

+ 12:33

Markus Hertlein (GER)

Rally2

Husqvarna

Dennis Mildenberger (SWI)

Rally2

KTM

Dakar 2026 - Endstand nach 13 Etappen (vorläufig)

Pos

Fahrer (Nation)

Kat.

Motorrad

Zeit/Diff

1.

Luciano Benavides (ARG)

RallyGP

KTM

+ 49:00:41 Std

2.

Ricky Brabec (USA)

RallyGP

Honda

+ 00:02 sec

3.

Tosha Schareina (ESP)

RallyGP

Honda

+ 25:12 min

4.

Skyler Howes (USA)

RallyGP

Honda

+ 56:41

5.

Daniel Sanders (AUS)

RallyGP

KTM

+ 1:03:15 Std

6.

Adrien van Beveren (FRA)

RallyGP

Honda

+ 1:04:46

7.

Ignacio Cornejo (CHI)

RallyGP

Hero

+ 1:39:50

8.

Ross Branch (BOT)

RallyGP

Hero

+ 2:49:15

9.

Toni Mulec (SLO)

Rally2

KTM

+ 2:57:18

10.

Preston Campbell (USA)

Rally2

Honda

+ 3:01:55

...

31.

Maxi Schek (GER)

Rally2

KTM

+ 11:52:02

Markus Hertlein (GER)

Rally2

Husqvarna

Dennis Mildenberger (SWI)

Rally2

KTM

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