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Mit gebrochenem Schlüsselbein: Unfassbare Dakar-Leistung von Daniel Sanders

Titelverteidiger Daniel Sanders (Red Bull KTM) brach sich auf der 10. Etappe der Dakar das Schlüsselbein und fuhr die Rallye dennoch zu Ende. Für Heinz Kinigadner eine beinahe unmenschliche Leistung.

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2025 lieferte Daniel Sanders eine beeindruckende Saison ab: Der 31-Jährige aus Three Bridges, östlich von Melbourne in Australien, gewann vier der fünf Veranstaltungen zur Rallye-Raid-Weltmeisterschaft und eroberte mit 16 Etappensiegen den Titel. Obendrauf triumphierte der KTM-Werksfahrer auch bei der Rallye Dakar.

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Dieses Jahr konnte er nur einen Sieg hinzufügen, führte die Gesamtwertung aber nach den Etappen 2, 3, 5, 6, 7 und 9 an, dann geschah das Unglück. Auf der 10. Etappe wurde Sanders eine Düne zum Verhängnis: Er brach sich bei seinem Crash das linke Schlüsselbein, fuhr nach einer kurzen Pause aber zu Ende – und auch die letzten drei Ertappen, obwohl er keine Chance mehr auf den Gesamtsieg hatte! Mit einer guten Stunde Rückstand beendete der Aussie die Dakar trotz seiner schmerzhaften Verletzung auf dem sensationellen fünften Rang.

«Nach der ersten Woche sagte ich zu Pit Beirer und Gottfried Neumeister, dass Sanders gewinnen wird, wenn er nicht eine Ochserei hat», erzählte KTM-Berater Heinz Kinigadner im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Leider hatte er das mit dem Schlüsselbeinbruch drei Etappen vor Schluss. Es war eine brutale Leistung, das fertig zu fahren. Vor allem an dem Tag, wo er es sich gebrochen hat, draußen mitten in den Dünen. Wenn man sich das Video anschaut, wie er das Motorrad aufhebt, das ist ein Wahnsinn mit gebrochenem Schlüsselbein. Und dann die Dünen durchzufahren, da musst du aufstehen und auf dem Motorrad ziehen und stemmen, Düne rauf und Düne runter. In den anderen Tagen war er getaped und bekam Spritzen, dass er zumindest ohne Schmerzen losfahren konnte. Das waren trotzdem lange Tage – seine Leistung war brutal.»

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Aufgeben war für Sanders keine Option. Kinigadner: «Ich habe am Samstag mit ihm telefoniert. Er sagte mir, dass das Team so hart für ihn gearbeitet hat, dass sie es verdient hatten, dass er bis zum Umfallen kämpft, was er gemacht hat. Sanders war für mich der klare Favorit und Siegfahrer, alle anderen waren sehr ausgeglichen.»

Die Rallye Dakar ging für KTM auch ohne den Favoriten mit Jubel aus: Luciano Benavides gewann nach fast 8000 Kilometern durch Saudi-Arabien mit winzigen 2 sec (!) Vorsprung vor Ricky Brabec (Honda).

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