Ricky Brabec (Honda): Erst Notruf, dann Tagessieg
Honda-Werksfahrer Ricky Brabec erlebte am Samstag bei der Raylle Dakar in Saudi-Arabien einen spannenden Tag. Zunächst war er an der Unfallstelle von Ross Branch, später hatte er mit wilden Zuschauern seine Mühe.
Über 600 Kilometer galt es am Samstag bei der 47. Ausgabe der Dakar-Rallye in Saudi-Arabien im Renntempo zu absolvieren. Vorjahressieger Ricky Brabec kam letztendlich als Sieger wieder im Biwak von Al Duwadimi an. Dabei hatte die Etappe für ihn neben den verschiedenen Streckenbedingungen viele Überraschungen zu bieten.
Beim
"Es war ein harter Tag. Ich habe Ross am Boden gesehen und habe den Notfall-Knopf gedrückt. Ich sah den Helikopter direkt über uns, bevor er in der Nähe landete. Ich bevorzugte es also, direkt zum Helikopter zu gehen, weil es schneller ging, als noch mit jemandem zu telefonieren", erklärte der zweifache Dakar-Gesamtsieger. "Noch bevor ich zu Ross kam, war die Polizei da und er war bei Bewusstsein. Anschließend habe ich mich direkt weiter auf den Weg gemacht."
Brabec kam im Laufe der längsten Etappe der diesjährigen Dakar-Rallye in Saudi-Arabien immer besser in Fahrt.
"Die Etappe war sehr abwechslungsreich, mit vielen verschiedenen Variationen des Untergrunds. Und ja, das letzte Bisschen in den Dünen war wirklich schwierig, weil die gesamte Öffentlichkeit beim Rennen zu schaute", sagte Brabec und fügte hinzu: "Menschen spazierten überall herum. Okay, am Ende ist alles gut. Noch sechs Tage sind vor uns, wir werden weiterkämpfen."
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