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Wild, mutig, stark: Das sind die wahren Dakar-Helden!
Ein Mann und ein Motorrad – nicht viel mehr braucht man, um an der Rallye Dakar teilzunehmen. Die Teilnehmer der Kategorie 'Original by Motul' sind die echten Helden bei der härtesten Rallye der Welt.
Rallye-Raid-WM
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Veranstalter ASO nennt die Rallye Dakar die Mutter aller Rallyes, wild und unerbitterlich. Gesteigert wird dieses Motto durch die Kategorie 'Original by Motul' – bis 2017 bekannt als 'Malle-Moto'. Die Fahrer erhalten keinerlei Hilfe und müssen sich nach den Etappen im Kampf gegen die Erschöpfung selbst um die mechanische Instandhaltung ihrer Motorräder und das Beheben von technischen Problemen kümmern. Diese Abenteurer verkörpern den Geist der Rallye Dakar, denn der Fahrer steht bei diesem Wettbewerb in der wohl ursprünglichsten Form im Mittelpunkt.
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Was die übrigen Piloten nur auf den beiden Marathon-Etappen durchmachen, erleben diese Kämpfer jeden einzelnen Tag! Sponsor Motul unterstützt die 'Original'-Kategorie mit einem Bereich im Biwak, in dem sie schlafen und arbeiten können sowie Produkte für ihre Motorräder erhalten. Dort kümmert sich Matthieu Marchand mit drei Mitarbeitern um die zumeist erschöpften Kerle. "Diese Jungs sind wahre Kämpfer: Am Tag sind sie Fahrer, abends der Mechaniker und in der Nacht schreiben sie ihre eigenen Presse-Texte", erzählt der Franzose mit Begeisterung. "Es sind Amateure, die sich einen Traum erfüllen und ohne jeglichen Support die Rallye bestreiten. Sie müssen wirklich alles selbst erledigen. Für mich ist es eine Ehre, ihnen zu helfen." Eingeschrieben hatten sich bei der Rallye Dakar 22 Motorradpiloten, 16 von ihnen haben es über die ersten sechs Etappen geschafft. Für keinen anderen ist der Ruhetag in La Paz so wichtig, wie für diese Helden.
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Mit 3 Stunden Rückstand auf Dakar-Leader Kevin Benavides vom Monster Energy Honda-Werksteam ist Olivier Pain der beste Original-Teilnehmer. Der Franzose war bereits als Elite-Fahrer zwischen 2006 und 2016 bei der Dakar; 2014 wurde er Dritter. "So kann ich die Dakar noch einmal erleben, als wäre ich zum ersten Mal dabei. Ich bin wohl der erste Elite-Pilot, der in dieser Kategorie startet", erklärte Pain sein Teilnahme. "Nachdem ich den Komfort eines offiziellen Teams schon erlebt hatte, möchte ich die Dakar noch einmal ohne Druck und ohne auf das Ranking achten zu müssen genießen. Ich möchte den Ursprung dieser Rallye erleben."
Zwischen Pain und dem 16. der Original-Kategorie, Nicolas Billaud, liegen noch einmal 25 Stunden!
Erstaunlich aber die Leistung des 59-Jährigen Wessel Bosman, der über seine Grenzen hinausging und von den Rennärzten nach der fünften Etappe aus dem Verkehr gezogen wurde. Der in Südafrikaner geborene Haudegen verbrachte über 80 Stunden auf dem Motorrad – wohlgemerkt ohne die Verbindungsstrecken. An Schlaf war da kaum mehr zu denken. Das sind die Helden der Rallye Dakar 2018
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