Daniel Hegarty: Versicherung verweigert Auszahlung
Der Brite Daniel Hegarty verlor beim Motorrad-Grand-Prix von Macau sein Leben. Weil sich die Versicherung weigert, die Versicherungssumme auszuzahlen, wurde für seine Söhne eine Crowd-Funding-Aktion gestartet.
Die 51. Auflage des Motorrad-Grand-Prix in Macau musste im Vorjahr wegen eines schweren Unfalls abgebrochen werden. In der sechsten Runde verlor Daniel Hegarty die Herrschaft über sein Motorrad und per Highsider in die Streckenbegrenzung geschleudert. Trotz sofortiger ärztlicher Hilfe erlag der Brite auf dem Weg ins Krankenhaus seinen Verletzungen.
Hegarty hinterließ nicht nur seine Freundin langjährige Lucy Draycott, sondern auch zwei Söhne. Zu deren Absicherung hatte er eine Lebensversicherung abgeschlossen, doch die Versicherungsanstalt verweigert nun unter fadenscheinigen Gründen die Auszahlung der Versicherungssumme. Als Begründung wurde angeführt, dass der Unfall außerhalb Europas geschehen ist.
Um die Zukunft seiner Kinder finanziell einigermaßen abzusichern, wurde nun von seinem Bruder unter eine Crowd-Funding-Aktion gestartet. "Daniel war nicht nur ein talentierter und leidenschaftlicher Motorradrennfahrer, sondern auch ein hingebungsvoller Vater für seine Söhne Evan und Flynn", erklärte Joe Hegarty.
Und weiter: "Wir versuchen auf diesem Weg 20.000 Pfund zu sammeln, die die Versicherungsanstalt den beiden vorenthält. Das gesamte Geld wandert in einen Treuhandfond, um ihnen in der Zukunft zu helfen, was ihrem Vater leider nicht mehr möglich ist."
Wer helfen will, kann es unter folgendem Link:
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