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Öl- und Wasserflecken auf der Strecke: Kein Schock für Road-Racer in Horice

In Horice bekamen die Akteure der diesjährigen Czech TT teilweise neuen Asphalt spendiert, mit der negativen Begleiterscheinung von Ölflecken. Diese bringen Road-Racer aber nicht aus der Fassung.

Road-Racing

Im Artikel erwähnt


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Kurz nach ihrer jeweiligen Anreise zur diesjährigen Czech Tourist Trophy in Horice inklusive der IRRC (International Road Racing Championship) und der ESR (European Series Road Racing) für Superbikes hatten es noch gar nicht alle Aktiven mitbekommen, doch machte es via Radio Fahrerlager schnell die Runde, dass sich auf der Strecke mehrere Ölflecken befinden. Dazu sei erklärt, dass Teile der «kleinen Insel Man» asphaltiert worden waren. An manchen Stellen drang, wie es bei frischen Asphaltierungen keine Seltenheit ist, ein Unheil heraufbeschwörendes Wasser-Öl-Gemisch an die Oberfläche. Diese Flecken traten fallweise auch auf der Ideallinie zutage.

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Was in anderen Rennserien den Sicherheitsverantwortlichen Schweißperlen auf die Stirn treibt, Schnappatmung auslöst und dann flugs Personal zur Behebung des Problems angekarrt wird, löst man beim Road-Racing und dann noch in Tschechien hemdsärmeliger. Zuerst wurden die Stellen farbig markiert und den Fahrern mit Strichen Alternativlinien «angeboten». Zudem wurde bei den Fahrerbesprechungen explizit darauf hingewiesen, an den betreffenden Stellen größere Vorsicht walten zu lassen. Mit dem Status quo fürs restliche Rennwochenende war’s das.

Mit den vielen Markierungen haben wir ein bisschen blöd geschaut.

david datzer

Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com erklärte der deutsche Road-Racing-Haudegen David Datzer, der diesmal in der IRRC Sportbike ein seltenes Gastspiel gab: «Man hat uns im Vorfeld mitgeteilt, dass es hier und da Wasser oder Öl rausdrückt. Dann haben wir mit den vielen Markierungen schon ein bisschen blöd geschaut. Es war ein bisschen irritierend, weil da waren lauter Linien und dazu ein Fleck. Insgesamt waren im Wald zwei Stellen sowie in der ersten sowie der letzten Kurve. Im Endeffekt hat es aber funktioniert, wenn man da drübergefahren ist. Das war nicht der große Stress und nicht so schlimm, wie anfangs gedacht.»

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Datzer und andere Mutige fuhren über die Flecken

Wie «Datzi» ausführte und was auch zu beobachten war, ist, dass es «…einige Mutige probiert haben inklusive mir. Dazu muss ich sagen, dass es sich bei mir nicht als relevant herausgestellt hat. Übers Wochenende ist es auch nicht besser, sondern eher etwas schlechter geworden. Aber rutschig war es nicht wirklich.»

Die offenkundige Bestätigung, dass Road-Racing anders ist und Straßenrennfahrer aus einem anderen Holz geschnitzt sind, kommentierte er so: «Ich glaube schon, dass das woanders nicht gehen würde. Darauf muss man sich halt einstellen und eine etwas andere Linie fahren.»

Ebenso bestätigte er, dass man auch auf anderen Pisten nicht immer die Ideallinie fährt, sondern dort, wo der meiste Grip ist oder weniger Wellen sind. «Wir Road-Racer suchen uns die richtige Linie und die wird dann übers Wochenende durchgezogen.»

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