Formel-1-Urgestein Sergio Pérez: Zweifel vor dem GP-Comeback mit Cadillac
Sergio Pérez gönnte sich nach seinem Abschied vom Red Bull Racing Team eine Auszeit. Die meisten GP-Experten rechneten mit einer Rückkehr des Mexikaners. Er selbst hegte aber Zweifel an der Rückkehr
Dass sich Sergio Pérez nach dem – nicht ganz freiwilligen – Abschied vom Red Bull Racing Team eine Pause gönnte, wunderte keinen Fahrerlager-Dauergast. Schliesslich hatte der Rennfahrer aus Guadalajara 14 Jahre lang das ruhelose Dasein eines GP-Stars geführt, und sich die Auszeit damit mehr als verdient.
Die meisten GP-Beobachter und Fans gingen auch davon aus, dass Pérez in die Startaufstellung zurückkommen würde. Schliesslich hatte der Mexikaner seinen Speed etliche Male unter Beweis gestellt – und aus seiner Enttäuschung über das Ende der Zusammenarbeit mit dem Team aus Milton Keynes auch kein Geheimnis gemacht.
Sergio Pérez: Starke Auftritte im schwachen Auto
Tatsächlich erfolgte die Rückkehr ein Jahr später, zusammen mit Valtteri Bottas durfte Pérez Neueinsteiger Cadillac unter die Arme greifen und für die US-Truppe auf Punktejagd gehen. Der sechsfache GP-Sieger selbst hegte aber Zweifel, wie er im Interview mit «Racer.com» verraten hat.
«Ich denke, meine Leistung war auf einem sehr hohen Niveau. Und als es dann ums Comeback ging, hatte ich meine Zweifel. Aber ich bin wirklich glücklich mit der Entscheidung, zurückzukommen, denn ich habe mir selbst damit bewiesen, dass ich immer noch zu den Besten gehöre», erklärte Pérez selbstbewusst.
«Für die Leute, die den Sport verstehen, ist es leicht erkennbar, welche Performance ich aus dem Auto hole. Und in der Formel 1 ist dies das Wichtigste. Ich bin denn auch zufrieden mit meiner persönlichen Leistung», betonte der 39-fache GP-Podeststürmer , der mit dem unterlegenen Renner des US-Teams keine grossen Erfolge feiern kann.
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