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Details und Eindrücke zum Debüt des neuen Toyota GR GT3 in Motegi

Beim Super GT-Saisonfinale in Motegi feiert der neue Toyota GR GT3 sein globales Renndebüt. Die Beteiligten äußerten sich nach den ersten Sitzungen mit Details zum neuen japanischen GT3-Fahrzeug.

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Beim Saisonfinale der Super GT im japanischen Motegi feiert der Toyota GR GT3 sein Renndebüt. Rookie Racing setzt das Fahreug ein, welches Hiroaki Ishiura, der einer der Entwicklungsfahrer des Fahrzeuge ist, und Toyota-Nachwuchspilot Tokiya Suzuki steuern.

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«In Absprache mit Rookie Racing haben wir beschlossen, dass dies der richtige Zeitpunkt und Ort ist», so GR GT-Projektmanager Takashi Doi gegenüber Sportscar365. Weiter erklärt er, warum sich das Team und die Marke für einen Start in der Super GT entschieden hat und nicht in der Super Taikyu, welche in den vergangenen Jahren häufig als Entwicklungsserie genutzt wurde. «Letztendlich kamen wir nach Abwägung verschiedener Optionen zu dem Schluss, dass es besser ist, das Auto in der Super GT zu präsentieren, wo viele GT3-Fahrzeuge gemeinsam an den Start gehen.»

«Als wir an der Rennstrecke ankamen und mit dem üblichen Testprogramm begannen, das wir mit dem Mercedes-AMG bereits absolviert hatten, wurde mir wieder bewusst, wie viele Dinge ans Licht kommen, wenn man das Auto tatsächlich unter realen Rennbedingungen auf Herz und Nieren prüft», erklärt Hiroaki Ishiura weiter gegenüber dem Fachportal. «Es gab einige Momente, in denen ich dachte, dass es wirklich gut war, dass wir das Auto bereits in der Konzeptphase zu dem Rennen mitgebracht haben. Ein Beispiel sind die Pedale. Man muss sicherstellen, dass es einen ordentlichen Verriegelungsmechanismus gibt, sonst kehrt die Einstellung nicht sofort auf die für den jeweiligen Fahrer richtige Position zurück. Bei den Tests hatte ich die Einstellung einfach nach meinen eigenen Vorlieben vorgenommen, ohne darauf zu achten, aber wenn man schnell die Fahrer wechselt, merkt man, dass man einen solchen Mechanismus braucht. Ein weiteres Beispiel ist das Aufstellen vor der Box. Wenn die Ampel auf Grün schaltet und man losfahren soll, muss man mit bereits voll eingeschlagenem Lenkrad anfahren. Wir hatten zuvor bei den Testfahrten noch nicht geübt, in dieser Situation die Kupplung zu bedienen. Außerdem haben wir Dinge wie die Sicht in den Spiegeln und die allgemeinen Sichtverhältnisse auf der Strecke bewertet. Da wir bisher hauptsächlich alleine getestet haben, hat mir das Fahren neben Konkurrenten eine neue Perspektive darauf verschafft, wie diese aus dem Cockpit heraus wirken. Nach Abschluss dieser ersten Session habe ich ein klares Gespür dafür gewonnen, was gut funktioniert und was noch verbessert werden könnte. Das unterstreicht wirklich den immensen Wert der Teilnahme an einem Rennumfeld im Gegensatz zu reinen Standardtests.»

Den Toyota GR GT3 kann Ishiura nicht mit dem Mercedes-AMG GT3 vergleichen, den das Team bislang in der GT300-Klasse der Super GT einsetzte. «Ich kann keinen direkten Vergleich anstellen, aber das Fahrgefühl unterscheidet sich deutlich vom Gewohnten. Es ist ein Auto, das nach anderen Regeln gebaut wurde, zum Beispiel was die Fahrhöhe angeht, sodass sich die Aerodynamik entsprechend den Regeln ändert. Es ist klar, dass dieses Auto über die neueste, hochmoderne Aerodynamik für einen GT3-Wagen verfügt. Aber beim Fahren verspürt man keinerlei Unbehagen. Ich bin bisher schon viele verschiedene Autos gefahren, aber daran ist nichts besonders Schwieriges.»

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2027 werden ausgewählte und werksunterstützte Teams ein erstes Rennprogramm mit dem Toyota GR GT3 absolvieren. Derzeit sind Starts in der FIA WEC, der IMSA WeatherTech SportsCar Championship, Rennen in Japan sowie Langstreckenrennen auf der Nürburgring-Nordschleife geplant.

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