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Dauerbrenner Alex Lowes: Der meistunterschätzte Fahrer der Superbike-WM?
Es war absehbar, dass BMW auf Phillip Island einen schwierigen Saisonauftakt der Superbike-WM 2023 erleben würde. Die besten Ergebnisse am Sonntag fuhr Michael van der Mark vom britischen SMR-Team ein.
Ein neunter Platz im ersten Lauf durch Scott Redding ist das einzige einstellige Ergebnis von BMW am Rennwochenende in Australien. Doch es war ein Regenrennen, in dem die wahren Kräfteverhältnisse nicht seriös eingeschätzt werden können. Dies war am Sonntag im Superpole-Race und zweiten Lauf bei trockenen Bedingungen besser möglich.
In beiden Rennen hielt Michael van der Mark die BMW-Flagge hoch, der Niederländer erreichte die Platzierungen zehn und zwölf. Der Supersport-Weltmeister von 2014 sieht das Positive. "Das Superpole-Race am Vormittag war ganz gut. Ich wurde zwar in der ersten Runde etwas aufgehalten und habe ein paar Positionen verloren. Aber danach hatte ich ein gutes Feeling. Platz 10 war natürlich nicht ganz das, was wir wollten, aber ich war recht zufrieden damit, wie sich das Bike angefühlt hat", berichtete der 30-Jährige. "In Rennen 2 hatte ich einen guten Start und habe mich in den ersten Runden ziemlich wohlgefühlt. In den letzten beiden Sektoren hatte ich Schwierigkeiten, aber ich habe versucht, ruhig zu bleiben und war lange Zeit hinter einer guten Gruppe. Wir haben auf die Jungs vor uns aufgeholt, aber dann hat mein Reifen leider massiv abgebaut. Es war schade, aber wir lernen dazu. Ich denke, dass es für uns wirklich wichtig war, im ersten Teil des Rennens bei den anderen Jungs zu sein. Die Pace passt jetzt, wir müssen nur einen Weg finden, den Reifen besser zu managen."
Was jedoch kein gutes Licht auf die neue M1000RR wirft: In jedem Rennen war BMW der schlechteste Hersteller und im zweiten Lauf kamen die vier Werksmotorräder mit großem Rückstand auf den Plätzen 12, 13, 14 und 15 ins Ziel. Sie fuhren gewissermaßen ihr eigenes Rennen, was auch Scott Redding bestätigt.
"Das Wochenende war schwierig", stöhnte Redding. "Mickey hatte im zweiten Rennen einen guten Start und eine freie Runde. Ich wurde in den ersten beiden Kurven abgedrängt und konnte so nicht an den Jungs dranbleiben. Dann ging es nur darum, in den Rhythmus zu finden, und ich bin mit den anderen beiden BMWs gefahren. Es war ein Dreikampf zwischen uns. Ich habe versucht zu pushen, aber ich konnte ihnen nicht davonfahren. So sind wir zusammen unser Rennen gefahren, und ich habe versucht zu sehen, was bei ihnen anders ist oder was das Bike macht. Am Schluss habe ich die beiden überholt und kam auf Platz 13 ins Ziel. Wir haben viel Arbeit vor uns, denn wir haben einige Schwierigkeiten."
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