Donington, FP2: Jonathan Rea in einer anderen Liga
Den ersten Trainingstag der Superbike-WM 2022 in Donington Park dominierte Kawasaki-Star Jonathan Rea. Weltmeister Toprak Razgatlioglu (Yamaha) büßte eine halbe Sekunde ein. Philipp Öttl auf Platz 14.
Die übrigen Superbike-Piloten benötigten länger, um auf Speed zu kommen. WM-Leader Álvaro Bautista (Ducati) lag nach zehn Minuten 0,8 sec zurück. Razgatlioglu sogar 1,3 sec.
Nach 15 von 45 Minuten hatten bereits 19 von 26 Teilnehmern eine Zeitenverbesserung erreicht, darunter auch Philipp Öttl (Ducati) auf Platz 13. Kurz darauf verbesserte sich Razgatlioglu auf Platz 2, 0,2 sec hinter Rea, und Bautista verkürzte seinen Rückstand in 1:27,967 auf 0,6 sec.
In den letzten Minuten legten es die Piloten ernsthaft auf eine schnelle Runde an. Den Anfang machte Ducati-Werkspilot Michael Rinaldi, der in1:27,735 min aber nur eine geringfügig schnellere Zeit erreichte. Dann brannte Rea in 1:27,016 min eine neue Bestzeit in den Asphalt.
Zum Vergleich: Den Rundenrekord stellte Rea (Kawasaki) im Superpole-Race 2019 mit 1:27,166 min auf. Der Pole-Rekord von Tom Sykes (Kawasaki) ist noch älter: 2017 gelang dem Engländer in 1:26,641 min eine überragende Runde.
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Dabei blieb es: Mit 0,5 sec Vorsprung auf Razgatlioglu beendet Rea den ersten Trainingstag als Schnellster. Dritter wurde Redding mit knapp 0,6 sec Rückstand. Die beste Ducati pilotierte Bautista auf Platz 5.
Obwohl Iker Lecuona einen Testtag in Donington absolvierte, hatte der Spanier offenkundig Probleme. Der Honda-Pilot verlor als Zwölfter 1,5 sec auf die Spitze. Teamkollege Xavi Vierge, der sich in Misano sechs Brüche in der linken Hand zugezogen hatte, wurde 18.
Eine solide Leistung zeigte Go Eleven-Ducati-Pilot Philipp Öttl, der als 14. aber bereits 1,7 sec auf die Tagesbestzeit verlor.
Gaststarter Tarran Mackenzie (Yamaha) zog sich als 15. mit 1,8 sec Rückstand ansprechend aus der Affäre. Peter Hickmann, der eine fünfte BMW an den Start bringt, wurde 16.
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