Garrett Gerloff könnte sich in den Hintern beißen: Zweimal derselbe Patzer
Mit der Superbike-WM 2026 kann Garrett Gerloff bereits vor dem Saisonfinale in Jerez zurecht zufrieden sein, doch über seinen Patzer beim Meeting in Estoril ärgert sich der Kawasaki-Pilot maßlos.
Für Garrett Gerloff steht in den letzten Runden der Superbike-WM 2026 nicht mehr viel auf dem Spiel. Als WM-Neunter hat er seine erste Kawasaki-Saison bereits weit übertroffen (2025 beendete er als WM-15.) und die Abstände nach vorn und hinten sind so groß, dass eine Verbesserung oder Verschlechterung unwahrscheinlich ist.
Estoril am vergangenen Wochenende verlief für den Texaner mit den Plätzen 10 und 7 in den langen Rennen solide.
«Im ersten Lauf hatte ich meiner Meinung nach ein gutes Tempo und alles, aber da ich etwas weiter hinten gestartet bin, war es einfach schwierig, mich nach vorn zu arbeiten. Ich hatte einen guten Kampf mit Xavi Vierge und Sam Lowes, also bin ich insgesamt so gut gefahren, wie ich konnte, und ein Platz unter den Top Ten ist das, womit wir uns zufriedengeben müssen», schilderte Gerloff. «Aber mit dem zweiten Rennen war ich wirklich zufrieden. Ich habe mich gut gefühlt, das Motorrad lag richtig gut in der Hand. Ich war froh, unter den ersten sieben zu sein. Mehr war an diesem Wochenende nicht drin.»
Ausgesprochen schlecht endete für den 31-Jährigen jedoch das Sprintrennen, in dem er nur als 18. die Ziellinie kreuzte – gemeinsam mit Lauf 2 in Assen sein schlechtestes Finish in diesem Jahr!
«Ich bin vom Superpole-Race von mir selbst wirklich enttäuscht», brummte Gerloff. «Ich hoffte, wir könnten unter die ersten Neun zu kommen, aber in der ersten Runde bremste ich Kurve 1 nicht optimal an, kam von der Linie ab und musste neben die Strecke fahren – und dann ist mir in der zweiten Runde dasselbe noch einmal passiert und ich könnte mich dafür in den Hintern beißen!»
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