Nachricht von Valentino Rossi an Nicolo Bulega: An kommende Aufgaben denken
Superbike-Weltmeister Nicolo Bulega hat in dieser Saison reihenweise Rekorde niedergerissen. Dem Italiener ist bewusst, dass es so in der MotoGP nicht weitergeht – wie er sich darauf vorbereitet.
Obwohl in der Superbike-WM noch drei Läufe in Jerez zu fahren sind, hat Champion Nicolo Bulega bereits jetzt eine Reihe der wichtigsten Rekorde auf der Habenseite. Er gewann 29 Rennen in einer Saison, der alte Rekord von Alvaro Bautista aus dem Jahr 2023 stand bei 27. Bulega triumphierte in neun der bislang elf Events in allen drei Läufen und hat mit 664 Punkten ebenfalls eine Bestmarke aufgestellt. Saisonübergreifend 44 Podestplätze in Folge gelangen vor ihm keinem, bezüglich Podestplätze in einer Saison (33) liegt nur noch Jonthan Rea vor ihm – der Nordire schaffte 2019 erstaunliche 34.
Für 2027 und 2028 hat Bulega einen MotoGP-Vertrag mit dem VR46-Ducati-Team von Valentino Rossi unterschrieben und wird sich die Box mit dem talentierten Fermin Aldeguer teilen. Dann beginnt für ihn ein neuer Karriereabschnitt.
«Wenn du nach dem Fahren zurück an die Box kommst und Platz 2 die schlechteste Position ist, dann kommst du mental in einen Bereich, der nicht real ist», schilderte Bulega beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. «Schon gar nicht, wenn es um die MotoGP geht. Nächstes Jahr werde ich meinen Namen sicher nicht die ganze Zeit auf Platz 1 sehen. Ich werde mit einer anderen Einstellung in die Saison gehen. Das wird mein erstes Jahr in der MotoGP, ich muss vieles erst verstehen und der Level ist unglaublich hoch. Deshalb hege ich keine Erwartungen. So war es auch in meinem ersten Jahr in der Superbike-WM. Ich werde schuften, mein Maximum geben, den Fokus behalten, an Details hart arbeiten und versuchen, mit jedem Mal fahren näher an die Spitze zu kommen.»
Bulega: «Das wäre auch schön für das Superbike-Paddock»
Nur wenige vorherige Superbike-Fahrer haben auch in der MotoGP Spitzenleistungen gebracht, zuletzt gelang das Cal Crutchlow. «Was Ben Spies gezeigt hat, war auch nicht so schlecht», meinte Bulega. «Er hatte dann aber Pech, ein paar Verletzungen. Wenn ein Fahrer stark ist, dann muss er versuchen, seinen Fahrstil an ein neues Motorrad anzupassen. Motorradrennen zu fahren ist ein schwieriger Sport: Du brauchst das richtige Bike und Team, musst selbst immer auf 100 Prozent sein und eine MotoGP-Saison ist sehr lang. Mal sehen, ob mir gute Resultate gelingen. Für mich wäre das schön, aber auch für das Superbike-Paddock.»
Nach
Unter den Schreibern war sein zukünftiger Teamchef Valentino Rossi. «Er gratulierte mir zur geleisteten Arbeit», so Bulega. Und fügte schmunzelnd hinzu: «Jetzt solle ich an die kommenden Aufgaben denken.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach





