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Hinsichtlich der Performance war Honda beim Superbike-Meeting in Magny-Cours auf Augenhöhe mit Kawasaki und BMW – eine Überraschung. Jake Dixon spricht zu Recht von deutlichen Fortschritten.
Am Ende des neunten Meetings der Superbike-WM 2026 steht für das Werksteam der Honda Racing Corporation zwar nur ein elfter Platz als bestes Finish zu Buche, insgesamt wirkten die Werkspiloten Jake Dixon und auch Somkiat Chantra auf dem Circuit de Nevers Magny-Cours aber konkurrenzfähiger als bisher. Denn in keinem Rennen war ein Honda-Pilot Letzter und die Rundenzeiten, insbesondere die des Engländers, waren abgesehen von den Ducati-Piloten mit denen anderer Werksfahrer vergleichbar.
Zur Verdeutlichung: Im Superpole-Race büßte Dixon (14.) 16,557 sec auf Sieger Nicolò Bulega (Ducati) ein. Axel Bassani (11./Bimota) verlor 15,344 sec, bei Miguel Oliveira (12./BMW) waren es 16,000 sec und bei Garrett Gerloff (13./Kawasaki) 16,133 sec. Auf eine Runde umgerechnet reden wir von weniger als 0,1 sec – das ist überschaubar.
Wermutstropfen für Dixon: Am Sonntag waren bessere Ergebnisse als Platz 14 und ein Sturz möglich! «Wir haben definitiv einen Schritt nach vorn gemacht. Natürlich ist es bedauerlich, dass mir heute zwei Fehler unterlaufen sind, und dafür entschuldige ich mich beim Team», haderte der 30-Jährige mit sich. «Das Superpole-Race war wirklich ärgerlich, denn der siebte Platz lag in Reichweite, und im zweiten Rennen wäre es wahrscheinlich genauso gelaufen. Ich habe auf den richtigen Moment gewartet.»
Diesen Moment hat Dixon jedoch unverschuldet verpasst. «Als Bautista mich überholte, wurde ich nach außen gedrängt, sodass ich ein paar Plätze verlor, aber ich habe mich wieder gefangen, einige Plätze gutgemacht und war gerade wieder an die Gruppe herangekommen. Leider bin ich in Kurve 13 etwas zu stark ins Rutschen gekommen, und als der Reifen wieder Grip fand, pushte es mich nach vorn und ich hatte keine Chance mehr, die Situation zu retten. So etwas kommt vor, aber meine Einstellung ist, dass ich immer bis an die Grenze gehen werde, während wir versuchen, den nächsten Schritt zu machen.»
Aufgrund seiner langwierigen Handverletzung (Sturz beim Phillip-Island-Test) war Magny-Cours erst das dritte Rennwochenende von Dixon in diesem Jahr, wobei er in Aragon noch auf den Rennsonntag wegen Schmerzen verzichten musste. Dies berücksichtigt sind seine Fortschritte bemerkenswert. «Ich denke, unser Potenzial lag an diesem Wochenende zwischen dem siebten und zehnten Platz», ist der Honda-Pilot überzeugt. «Wir wurden, glaube ich, Elfter im ersten Rennen und Vierzehnter im Superpole-Rennen, aber dieses Ergebnis spiegelte nicht wirklich wider, wo wir stehen. Wir waren definitiv das ganze Wochenende über unter den Top-10. Schritt für Schritt machen wir gute Fortschritte. Wir müssen noch viel mehr Fortschritte machen, aber wir kommen näher.»
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