Den Höhenflug fortsetzen: Jake Dixon (30) lässt Honda für Estoril hoffen
Zum Ende der Superbike-WM 2026 ist die Hoffnung im Werksteam der Honda Racing Corporation zurückgekehrt. Nach dem bisher besten Saisonergebnis in Cremona macht Jake Dixon auch für Estoril eine Ansage.
Honda hat in der Superbike-WM eine lange Durststrecke hinter sich und auch die jüngsten Fortschritte sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch viel Arbeit vor dem Werksteam der Japaner und seinen beiden Piloten Jake Dixon und Somkiat Chantra zu erledigen ist, bevor man von Podestplätzen träumen kann. Aber redlich verdienter sechster Platz durch den Engländer zuletzt im zweiten Lauf in Cremona lässt die Top-5 in erreichbare Nähe rücken.
Vielleicht bietet sich bereits am kommenden Wochenende in Estoril die Gelegenheit, ein neues Saisonhighlight zu setzen. Dixon geht mit großer Zuversicht in das elfte und damit vorletzte Rennwochenende 2026.
«Ich werde Estoril wie jedes andere Rennwochenende angehen – mit vollem Einsatz und dem Bestreben, alles zu geben, was ich kann. Ich fühle mich immer wohler und glaube, dass wir von hier aus nur noch stärker werden», betonte der 30-Jährige. «Natürlich werden wir wie jeder andere auch unsere Höhen und Tiefen haben, aber das Ziel ist es, diesen Trend fortzusetzen, hart zu arbeiten, konzentriert zu bleiben und zu versuchen, die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.»
Vorteil Dixon: Honda hat Ende August in Estoril getestet
Ende August absolvierte die Honda Racing Corporation einen zweitägigen Test auf der portugiesischen Rennstrecke. Bei gemischtem Wetter konnte zwar nicht viel Abstimmungsarbeit geleistet werden, mindestens genauso wichtig war aber das Kennenlernen der Rennstrecke – die langjährigen GP-Piloten kannten den Circuito do Estoril bis dahin nicht.
«Ich bin dort zum ersten Mal gefahren und mag die Strecke sehr. Sie hat einen großartigen Charakter, passt gut zu meinem Fahrstil, und ich denke, die Honda sollte dort ziemlich gut laufen», glaubt Dixon. «Dass ich bereits die Gelegenheit hatte, die Strecke zu fahren und etwas an dem Motorrad zu arbeiten, dürfte zu Beginn des Rennwochenendes auf jeden Fall von Vorteil sein.»
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