Jake Dixon bringt HRC voran: Von Startplatz 18 in die Top-9!
Ein Sturz in der Superpole kostete Jake Dixon eine bessere Startposition. Im ersten Rennen von Cremona machte der Honda-Werkspilot neun Plätze gut und setzte sich auch gegen Alvaro Bautista durch.
Jake Dixons Samstag in Cremona begann vielversprechend und nahm dann eine unerwartete Wendung. Im dritten freien Training belegte der Honda-Werkspilot Platz 3. Nach einem Sturz in der Superpole musste er das erste Rennen der Superbike-WM jedoch von Startplatz 18 aufnehmen. Dixon kämpfte sich bis auf Platz 9 nach vorn und ließ dabei auch Ex-Weltmeister Alvaro Bautista auf der Ducati hinter sich.
Seine Position im FP3 wollte Dixon beim Treffen mit SPEEDWEEK.com in Cremona allerdings nicht überbewerten. «FP3 lief gut, doch mir war klar, dass Platz 3 kein realistisches Abbild ist, weil wir den SCQ-Reifen verwendeten und einige Ducati-Piloten darauf verzichtet haben», erklärte er. «Ich erwartete, dass wir etwas weiter hinten landen. Dennoch fühlte ich mich sehr stark.»
Sturzgefahr: Honda beim Vorderreifen am Limit
Umso ärgerlicher war der Sturz in der anschließenden Superpole. Dixon hatte bereits am Freitag einen ähnlichen Moment erlebt, dessen Ursache ihm nicht klar war. «Ich hatte einige seltsame Stürze. Mir rutschte gestern bereits das Vorderrad weg, und ich verstand nicht, warum. Ich hatte nicht das Gefühl, viel falsch gemacht zu haben. Die Daten bestätigten das», berichtete der Brite.
«Das Vorderrad blockierte. Genau das passierte mir dann im Qualifying in Kurve 10. Zuerst dachte ich noch, dass ich den Sturz verhindern könnte, doch dann lag ich auf dem Boden. Das müssen wir noch analysieren.»
Was HRC noch verbessern muss
Im Rennen gelang Dixon anschließend eine starke Aufholjagd. «Ich habe das Rennen so gut kontrolliert, wie ich konnte. Von Startplatz 18 aus war das eine starke Aufholjagd», sagte er. «Das Team hat mir ein gutes Motorrad bereitgestellt.» Zufrieden mit dem Ergebnis war er, mit dem Fahrverhalten seiner Honda noch nicht: «Ich musste sehr auf das Vorderrad achten. Es gibt also definitiv Bereiche, an denen wir weiterarbeiten müssen.»
Besonders auf der Gegengeraden sah Dixon Verbesserungspotenzial. «Ein Schlüssel ist die Beschleunigung auf die Gegengerade. Dort muss ich mich besser in Position bringen, um andere Fahrer überholen zu können», erklärte er. «Ich hing hinter Bassani und Locatelli fest.» Trotz dieser Schwierigkeiten holte er aus dem verpatzten Qualifying noch ein Top-10-Ergebnis. Teamkollege Somkiat Chantra kam auf Position 13 ins Ziel.
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