Kawasaki-Team abtrünnig: 2022 mit Öhlins statt Showa
Kawasaki feiert zusammen mit Showa Suspension seit zehn Jahren große Erfolge in der Superbike-WM. Trotzdem schlägt das Puccetti-Team für 2022 einen anderen Weg ein.
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Zwischen 2012 und 2021 hat Kawasaki zusammen mit Showa Suspension siebenmal die Superbike-WM gewonnen und wurde die anderen dreimal Vizeweltmeister. Trotzdem setzt weiterhin das Gros der Rennteams in der Weltmeisterschaft auf Federelemente des schwedischen Herstellers Öhlins. Das Honda-Werksteam testet diese Woche in Jerez nach Dezember erneut mit Material von Showa, die vergangenen Jahre vertrauten die Japaner auf Öhlins. Alles deutet auf einen Wechsel für die Anfang April beginnende Weltmeisterschaft hin.
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Das Team Kawasaki Puccetti geht den umgekehrten Weg und lässt Lucas Mahias dieses Jahr mit Öhlins fahren. "Nach vier Monaten Verletzungspause ist Lucas zurück auf dem Motorrad, wir haben viele Neuerungen am Motorrad", erzählte Teamchef Manuel Puccetti SPEEDWEEK.com in Jerez. "Eine davon sind die neuen Federelemente, das ist ein großer Schritt für uns. Es gibt aber auch Verbesserungen an der Aerodynamik, am Getriebe und Kühler. Wir haben für Lucas ein neues Motorrad aufgebaut, das in allen Bereichen etwas besser ist."
Der Franzose stellte Öhlins bereits nach wenigen Runden ein gutes Zeugnis aus und hielt fest, dass er mit der neuen Gabel mehr Gefühl fürs Vorderrad habe. "Es gab bislang keine Kawasaki mit Öhlins, wir versuchen diesen Weg", bemerkte Puccetti. "Lucas konnte während drei der vier Monate seine linke Hand nicht bewegen, er wird seine Zeit brauchen, bis er sich auf dem Motorrad wieder komfortabel fühlt."
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