Seit dem Superbike-Event in Misano sitzt Matthieu Lagrive auf der Honda CBR1000RR des Althea-Teams. Er holte bereits im ersten Lauf so viele Punkte, wie Tommy Hill in allen Rennen zusammen.
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Hill schmiss aufgrund fortwährender Erfolglosigkeit die Brocken hin - nur sechs Punkte aus 14 Superbike-Rennen (beste Platzierung zwei 14. Plätze beim Saisonauftakt in Phillip Island) waren unter seiner Würde. Ausserdem konnte sich der Brite mit der Arbeitsweise der italienischen Mannschaft nie anfreunden und versucht nun, ein Motorrad in der Supersport-WM oder britischen Meisterschaft zu finden.
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Angesichts der mageren Ergebnisse seines Vorgängers mutet der Einstand von Langstreckenspezialist Matthieu Lagrive, der für das Althea-Team zuvor in der Supersport-Klasse zwei sechste Plätze in Losail und Valencia eroberte, geradezu fantastisch an. Bereits im ersten Lauf kassierte er für den 10. Rang so viel Punkte, wie Hill in allen Läufen zusammen. Allerdings haben die chaotischen Bedingungen Lagrive in die Karten gespielt. Im zweiten Lauf, der bei optimalen Bedingungen durchgeführt wurde, kam der erfahrene Franzose nur auf 21 ins Ziel. Seine Euphorie kannte dennoch keine Grenzen. "Nach meinem ersten Rennen in der Superbike-WM kann ich sagen: Ich mag diese Serie", jubelte der Althea-Pilot. Auf der anspruchsvollen Strecke in Donington könnte Lagrive seine Erfahrung aus unzähligen Endurance-Rennen erneut in ein gutes Ergebnis ummünzen, insbesondere wenn es wieder regnen sollte. "Ich freue mich auf das Rennen in Donington Park, erwarte aber nichts Besonderes. Ich möchte aber die Superpole erreichen und in beiden Läufen Punkte sammeln", so die gar nicht mal bescheidene Zielsetzung des 29-Jährigen.
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