F1-Champion Lando Norris: Sprint-Quali-Blamage in Silverstone abgewendet
Formel-1-Weltmeister Lando Norris wurde im Sprint-Qualifying von Silverstone von einem Problem eingebremst, das erst am Ende gelöst werden konnte. Der Lokalmatador schaffte es nur knapp in die Top-10.
Für Lando Norris gestaltete sich das Sprint-Qualifying auf dem Silverstone Circuit besonders schwierig. Denn der Formel-1-Champion wurde von einem Schaden eingebremst, der beinahe zum SQ2-Aus geführt hatte. Was war passiert? Der McLaren-Star beschädigte sich wohl bei einem wilden Ritt auf den Randsteinen die vordere Bremskühlung auf der rechten Seite. Das sorgte dafür, dass er in den ersten beiden Quali-Segmenten nicht über den zehnten Platz hinauskam.
Späte Erleichterung dank McLaren-Boxencrew
Der elffache GP-Sieger rettete sich damit ins SQ3, 81 Tausendstel trennten ihn vom elftplatzierten Pierre Gasly. Vor dem letzten, entscheidenden Abschnitt kam dann die Erleichterung, sein Team leistete ganze Arbeit und reparierte den Schaden. Dennoch hatte Norris alle Hände voll zu tun, denn ihm fehlte der Rhythmus, um ganz ans Limit zu gehen. So musste er sich am Ende mit dem sechsten Platz begnügen. Von der Pole-Zeit von Lewis Hamilton trennten ihn 0,364 sec.
Rückblickend gestand der 26-Jährige: «Der Schaden hatte eine grössere Auswirkung, als ich angenommen hatte. Erst vor dem letzten Versuch haben wir es geschafft, ihn aus der Welt zu schaffen. Die Jungs haben einen super Job gemacht, aber das Auto fühlte sich dann ganz anders als zuvor an. Es war viel besser, allerdings hatte ich das Gefühl, dass ich beim letzten Versuch sehr viel mehr hätte rausholen können, als ich endlich das richtige Gefühl dafür hatte.»
Lando Norris warnt: Starke Vordermänner
«Das Ganze war etwas unglücklich, aber das Tempo war da und ich werde im Rennen versuchen, weiter nach vorne zu kommen», versprach Norris, und ergänzte mit Blick auf die vor ihm startenden Autos: «Vielleicht habe ich eine Chance gegen den Red Bull Racing-Renner von Max Verstappen, aber der Mercedes von George Russell und Kimi Antonelli ist deutlich schneller, es wird also schwierig, da etwas auszurichten. Allerdings kann man nie wissen, am Ende fühlte ich mich im Auto auch deutlich wohler und ich muss nun einfach ein paar Dinge verstehen, um zu wissen, was im Sprint möglich ist.»
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