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Zwei Jahre nach WorldWCR-Debüt in Misano: Herrera holt zweiten Doppelsieg
Misano war das Superbike-Heimspiel des Kawasaki-Werksteams, aber das war kein Vorteil. Mit einem neuen Vertrag in der Tasche fing für Garrett Gerloff das Desaster einmal mehr in der Superpole an.
Es sollte ein Fest werden, ein besonders gutes Wochenende in der Superbike-WM 2026, doch es wurde das Gegenteil davon. Ein Sturz in der Superpole und in den Rennen nur die Plätze 14, 14 und 12 – dabei war Garrett Gerloff nach zuletzt starken Ergebnissen so zuversichtlich für das Heimrennen von Puccetti Racing, das seit 2025 den Werksauftritt von Kawasaki organisiert.
Das siebte Saisonmeeting nahm Kawasaki zum Anlass, am Freitag den Vertrag mit dem Texaner um ein Jahr zu verlängern. Am selben Tag stellte Gerloff in den freien Trainings fest, dass es ein schwieriges Wochenende werden würde.
«Ich liege etwas hinter den Zeiten zurück, die ich beim letzten Test in Misano gefahren bin, und ich weiß nicht, warum – das ist frustrierend», grübelte Gerloff. «Meine einzige Erklärung ist, dass sich die Strecke etwas schmutzig anfühlte – Alex und Axel vom Bimota-Team erging es ähnlich. Als alle anderen am Nachmittag einen Sprung nach vorn machten, blieb ich stecken. Das war frustrierend, vor allem nach einem mehr oder weniger guten Rennwochenende in Aragon.»
Zur Erinnerung: Im MotorLand holte Gerloff mit Platz 6 im zweiten Lauf ein unerwartet gutes Ergebnis.
Ursache für die mageren Rennen war aber ein Sturz auf seiner ersten fliegenden Runde in der Superpole. Weil die ZX-10RR zerstört war, konnte der 30-Jährige das Qualifying nicht wieder aufnehmen und musste im ersten Lauf sowie im Superpole-Race als Letzter starten. Gerloff hatte erst kürzlich mit SPEEDWEEK.com über seine
«Das war ein schwieriges Wochenende. Ich wünschte wirklich, ich könnte etwas anderes sagen», stöhnte der Kawasaki-Pilot. «Mit dem Sturz in der Superpole habe ich mir das Leben viel schwerer gemacht, als es hätte sein müssen. Es tut mir wirklich leid für das Team, denn es war ihr Heimrennen und alle ihre Sponsoren waren hier. Es herrschte eine wirklich coole Atmosphäre, und ich hoffe, dass es allen gefallen hat. Ich fühle mich schlecht, dass wir gerade an dem Wochenende, an dem sie alle dabei waren, eines unserer schlechtesten Rennwochenenden hatten. Ich hoffe, dass wir in Donington wieder zu unserer alten Form zurückfinden.»
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