Supersport-WM • Neu
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Auch wenn Sandro Cortese beim zweitägigen Jerez-Test langsamster Superbike-Pilot war, ermutigend war der Auftritt des Supersport-Weltmeister dennoch. «Ich wollte kein unnötiges Risiko eingehen», sagte der Rookie.
Nach zwei Testtagen auf dem Circuit Jerez de la Frontera ist Sandro Cortese in der Superbike-WM angekommen. Vieles war für den Rookie neu. Nicht nur die Yamaha R1 mit deutlich mehr Leistung als das Supersport-Motorrad, sondern auch die Elektronik, leistungsfähigere Bremsen und die Pirelli-Slick-Reifen.
Cortese schlug sich achtbar. Am Montag gewöhnte sich der Berkheimer an das Motorrad, erst am zweiten Testtag wurden Einstellungen vorgenommen. Am Ende des Tests mit 110 Runden ließ sich der 28-Jährige eine persönliche Bestzeit von 1:40,592 min notieren, nur 0,357 sec langsamer als seiner erfahrener Teamkollege Marco Melandri!
"Ich glaub das war ein ganz ordentlicher Einstand in der Superbike-WM", zeigte sich der Supersport-Weltmeister gegenüber SPEEDWEEK.com erleichtert. "Ich bin glücklich, dass ich von den Rundenzeiten mit den erfahren Jungs mithalten konnte – ich wusste nicht, was auf mich zukommt. Für den zweiten Testtag war das sehr positiv."
"Wir haben hart arbeiten müssen, damit die R1 so wurde wie ich wollte. Dann wurden auch die Rundenzeiten besser", erklärte der Superbike-Rookie weiter. "Teilweise war das Bike auf langsamen Runden schwieriger zu kontrollieren, als zum Schluss auf den schnelleren Runden. Mit den Reifen gab es auch keine Probleme, damit fühle ich mich sehr gut. Die Bremsen sind viel besser als beim SSP-Motorrad."
Cortese verzichtete darauf, auf Biegen und Brechen eine bessere Zeit zu fahren. "Am Schluss wollte ich auch kein unnötiges Risiko eingehen, weil auch die Temperaturen nicht mehr mitspielten", sagte Sandro. "Ein wenig müde war ich auch und ob ich jetzt noch 2/10 sec schneller fahre, interessiert letztendlich niemanden."
Zeiten Jerez-Test,Tag 2:
Zeiten Jerez-Test,Tag 1:
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