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Suzuka-Sieg mit Honda befreit Jonathan Rea nach schwieriger Yamaha-Zeit

Jonathan Rea führte das Honda-Werksteam zum prestigeträchtigen Sieg bei den 8 Stunden von Suzuka und besiegte ausgerechnet Ex-Arbeitgeber Yamaha – Rea lieferte nach dem Sieg eine kleine Spitze.

Superbike WM

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Der Triumph bei den 8 Stunden von Suzuka war für Jonathan Rea weit mehr als ein weiterer prestigeträchtiger Sieg. Gemeinsam mit Takumi Takahashi und dem Honda-Werksteam gewann der sechsfache Superbike-Weltmeister den japanischen Langstreckenklassiker nach einer fehlerfreien Vorstellung und sprach anschließend offen darüber, wie gut ihm dieser Erfolg nach schwierigen Jahren in der Superbike-WM getan hat.

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«Ich bin so, so glücklich über diesen Sieg», sagte Rea nach seinem dritten Triumph in Suzuka. «Unter diesen Bedingungen durfte man sich keinen einzigen Fehler erlauben. Das Wetter änderte sich ständig und der Druck war enorm. Aber das Team hat unglaubliche Arbeit geleistet und das Motorrad war fantastisch.»

Befreiungsschlag nach schwierigen Yamaha-Jahren

Besonders emotional wurde der Nordire, als er auf die vergangenen Jahre zu sprechen kam. Seit seinem Wechsel zu Yamaha Anfang 2024 blieb Rea weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Verletzungen, technische Probleme und mangelnde Konkurrenzfähigkeit prägten die beiden finalen Jahre seiner WM-Karriere.

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«Die vergangenen drei oder vier Jahre waren mental nicht einfach», gab Rea zu. Umso größer war die Erleichterung, auf der Honda CBR1000RR-R Fireblade SP wieder um Siege kämpfen zu können.

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Dabei konnte sich der 39-Jährige auch einen kleinen Seitenhieb gegen seinen Arbeitgeber Yamaha nicht verkneifen. «Dieses Motorrad war unglaublich», lobte er die Honda Fireblade. «Ich hatte fast vergessen, wie es sich anfühlt, auf der Geraden andere Fahrer zu überholen», bemerkte der ehemalige Yamaha-Pilot.

Jonathan Rea und Honda waren in Suzuka der Maßstab

Die Aussage dürfte im Yamaha-Lager aufmerksam registriert werden. Nach seinem Wechsel von Kawasaki zu Yamaha haderte Rea immer wieder mit den Schwächen der R1, insbesondere beim Topspeed und der Beschleunigung. Ausgerechnet auf der Honda war der Nordire nun wieder in der Lage, die Konkurrenz auf den Geraden zu überholen – eine Erfahrung, die ihm nach eigener Aussage zuletzt gefehlt hatte.

Mit einem Lächeln schob Rea hinterher: «Danke, dass ihr mich daran erinnert habt, dass ich immer noch schnell bin.» Dass der Erfolg für ihn mehr war als ein gewöhnlicher Gaststart, zeigte auch sein Fazit. «Pole-Position, schnellste Rundenzeit und der Rennsieg – mehr kann ich mir nicht wünschen.»

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Der Endstand der 8 Stunden von Suzuka 2026:

  1. Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden

  2. Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten

  3. BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087

  4. YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444

  5. AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113

  6. SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  7. Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  8. SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden

  9. Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden

  10. Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden

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