Formel-1-Urgestein Fernando Alonso: «Extra-Hoffnung» für Monaco-GP
Fernando Alonso weiss, dass es noch eine Weile dauern wird, bis sein Aston Martin Team konkurrenzfähig ist. Dennoch blickt der zweifache Champion zuversichtlich aufs anstehende Monaco-Rennwochenende.
Das Aston Martin Team hatte beim vierten Kräftemessen der Saison in Miami einen kleinen Erfolg feiern können. Zum ersten Mal sahen beide Fahrer die Zielflagge, Fernando Alonso durfte sich über den 15. Platz freuen, sein Teamkollege Lance Stroll wurde Siebzehnter. Dennoch mahnte der zweifache Weltmeister aus Spanien nach dem Aussteigen, dass sich das Team in Geduld üben müsse.
Tatsächlich konnten die Grünen das Kunststück in Montreal nicht wiederholen. Stroll schaffte es auf Platz 15, doch bei Alonso sorgte ein beschädigter Sitz dafür, dass er nicht ins Ziel kam. Vor dem Ausfall zeigte er allerdings eine gute Leistung. Er legte auf den weichen Reifen einen starken Start hin und profitierte davon, dass die meisten Gegner vor ihm auf den Intermediates oder den mittelharten Slicks losfuhren.
Aston Martin muss sich weiterhin gedulden
Dadurch konnte er sich bis in die Top-10 vorarbeiten, doch da konnte sich der Asturier nicht halten. Trotzdem hielt er nach dem Rennen fest: «Wir haben hier einen schnelleren Eindruck hinterlassen als noch in Miami, wo wir mit dem gleichen Paket unterwegs waren. Aber wir müssen uns weiter gedulden und warten, bis wir unsere Upgrades bekommen, die rund um die Sommerpause ans Auto kommen sollten.»
Bis dahin werde man versuchen, das aktuelle Gesamtpaket zu optimieren, ergänzte der 44-Jährige, der trotz allem mit viel Zuversicht auf das nächste Rennwochenende blickt. Denn dieses findet auf dem gewundenen Monaco-Rundkurs statt, auf dem die Antriebseinheit keine so grosse Rolle spielt, wie der 32-fache GP-Sieger weiss: «Monaco ist ein ganz anderer Rundkurs als der Circuit Gilles Villeneuve, er ist sehr langsam.»
«Der Motor wird dort eine etwas geringere Rolle spielen, deshalb besteht für Monaco vielleicht etwas Extra-Hoffnung», fügte Alonso an. Die Strecke im Fürstentum kennt der Formel-1-Routinier wie seine Westentasche, bereits 21 GP-Einsätze hat er in den Häuserschluchten von Monte Carlo bestritten. Zwei Mal kam er als Sieger ins Ziel, drei weitere Male gehörte er zur Top-3.
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