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Stefano Manzi über Dominique Aegerter: «Habe ihn sofort schnell erwartet»
Das einzige freie Training der Supersport-WM in Assen beendete MV-Agusta-Pilot Bo Bendsneyder am Freitagmittag als Schnellster. Marcel Schrötter und Philipp Öttl (beide Ducati) wurden Fünfter und 19.
In der Supersport-WM gibt es am Freitag nur ein freies Training über 40 Minuten, um 16 Uhr geht es bereits ins Qualifying.
In den ersten vier Rennen in Australien und Portugal sahen wir zwei Siege von Yamaha sowie je einen von Triumph und MV Agusta. Yamaha-Pilot Stefano Manzi führt die Weltmeisterschaft vor den Rennen auf dem TT-Circuit mit 85 Punkten an, der Italiener hat damit 13 und 15 Zähler Vorsprung auf die folgenden Tom Booth-Amos (Triumph) und Bo Bendsneyder (MV Agusta). Bester Ducati-Pilot ist Marcel Schrötter aus dem Team WRP als Gesamtsechster.
Nach zehn Minuten freiem Training lag Bendsneyder auf seiner Heimstrecke mit 1:37,895 min über eine halbe Sekunde voraus und fuhr aus dem Stand auf einem sehr hohen Niveau.
Zum Vergleich: Die schnellste Rennrunde 1:37,607 min drehte Nicolo Bulega (Ducati) 2023, der Pole-Rekord des Italieners aus demselben Jahr steht bei 1:36,900 min.
Mit noch 18 min auf der Uhr steigerte sich Bendsneyder auf 1:37,645 min und fuhr in der folgenden Runde sogar 1:37,239 min, womit der 26-Jährige zwischenzeitlich über 8/10 sec vor dem Zweiten lag. Bis zum Trainingsende schaffte es der Niederländer bis auf 1:36,744 min – Rekord!
Zweiter wurde mit 0,581 sec Rückstand Can Öncü: In Portimao war der Türke auf seiner Yamaha der mit Abstand Schnellste, stürzte nach seinem Sieg im ersten Rennen aber im zweiten Lauf in Führung liegend.
Valentin Debise brachte die beste Ducati auf Platz 3, die Markenkollegen Jaume Masia und Schrötter wurden Vierter und Fünfter.
WM-Leader Manzi landete auf Platz 8 und damit einen Rang hinter dem WM-Zweiten Booth-Amos. Jeremy Alcoba wurde mit der einzige Kawasaki im Feld Neunter.
Philipp Öttl aus dem Team Feel Racing Ducati
Frauen-Weltmeisterin Ana Carrasco landete im 34 Teilnehmer starken Feld mit 4,968 sec Rückstand auf dem letzten Platz – und liegt damit mehr als 105 Prozent hinter der Zeit des Schnellsten, womit sie nicht für das Rennen qualifiziert wäre. Honda-France-Teamkollege Corentin Perolari brachte die beste CBR600RR auf Rang 11 (+1,432 sec).
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