Falls Kiefer Racing überlebt, starten 31 SSP-Piloten
Offiziell hat Promoter Dorna das Startfeld der Supersport-WM 2020 noch nicht veröffentlich, doch inzwischen stehen alle Teams und fast alle Fahrer fest. Kiefer Yamaha kämpft weiter um die Finanzierung.
Mittels Crowdfunding versucht der deutsche Traditionsrennstall Kiefer Racing sein Überleben zu sichern, es gilt ein Loch von 300.000 Euro zu füllen. Gelingt dies, wird Kiefer beim Saisonstart Ende Februar in Australien mit Lukas Tulovic und Thomas Gradinger dabei sein.
Gehen wir davon aus, dass Kiefer die Finanzierung der WM-Saison 2020 auf den letzten Drücker hinbekommt, sehen wir dieses Jahr 31 Fahrer in der mittleren Hubraumklasse – das sind sechs mehr als beim Europa-Auftakt 2019.
Mit ParkinGO, Kiefer, WRP Wepol, Wojcik, Emperador, Benro, Motoxracing, MPM und Altagoo ergänzen neun neue Teams die Supersport-WM, dazu stockt MV Agusta von zwei auf drei Motorräder auf. Fünf Teams steigen jedoch aus: Racedays, DK, Flembbo, Hartog und Lorini.
Das Honda-Kontingent schrumpft für kommende Saison von mageren sechs auf mickrige zwei Motorräder.
Racedays steigt aus der Weltmeisterschaft aus, der letztjährige Fahrer Jamie van Sikkelerus gründete mit Hilfe von Sponsor MPM Öl ein neues Team und wird dafür die Logistik und Yamaha-Material von Ten Kate nützen.
Mit Lorini verliert die Weltmeisterschaft eines der letzten Teams, bei dem junge Fahrer um einen fünfstelligen Betrag fahren konnten – alle anderen verlangen 100.000 Euro aufwärts. Die letzten Jahre sahen wir unter anderen die beiden Deutschen Kevin Wahr und Christian Stange in Lorini-Farben.
Letztes verbliebenes Honda-Team ist damit die PTR-Truppe von Simon Buckmaster, für die WM-Neuling Patrick Hobelsberger fahren wird.
Neben Hobelsberger und hoffentlich Tulovic sowie Gradinger, sehen wir Weltmeister Randy Krummenacher bei MV Agusta und Philipp Öttl in Kawasakis Nummer-1-Team Puccetti.
Teams und Fahrer der Supersport-WM 2020
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