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Kawasaki-Traum geplatzt: Can Öncü mit Knochenbrüchen
Mit dem Türken Can Öncü wollte Kawasaki in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2016 die Supersport-WM gewinnen. Doch der 19-Jährige hat sich bei seinem Sturz in Assen böse Verletzungen am linken Arm zugezogen.
Supersport-WM
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Der Crash passierte direkt nach dem Start des zweiten Supersport-Rennens am Sonntagnachmittag, als beim Anbremsen auf die erste Kurve Yari Montella (Barni Ducati) Can Öncü anschob und beide heftig stürzten. Der Türke brach sich im linken Unterarm Elle und Speiche – knapp über dem Handgelenk und knapp unterhalb des Ellbogens.
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Montella bekam für diese Aktion vom "FIM WSBK Stewards Panel" einen Long-lap-Penalty aufgebrummt, den er beim nächsten Event in Barcelona im ersten Rennen absolvieren muss. "Leider machte ich beim Bremsen einen Fehler, ich war nach einem guten Start zu aggressiv", gab der Italiener zu. "Ich verlor die Kontrolle über das Motorrad und traf Can Öncü. Ich habe mich sofort bei ihm und seinem Team entschuldigt, es tut mir auch für meine Mannschaft leid." "Als ich mich in die Kurve lehnte, wurde ich von einem anderen Fahrer getroffen und stürzte", schilderte Öncü die Situation. "Das war ein ernsthafter Hochgeschwindigkeitssturz und ich habe sofort gemerkt, dass ich mich verletzt habe. Jetzt werde ich alles unternehmen und den Anweisungen der Ärzte folgen, um schnellstmöglich zurück zu sein."
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Stand heute wird Öncü die Rennen in Barcelona in zwei Wochen verpassen, danach sind vier Wochen Pause bis Misano. Bis dahin könnte er wieder fit sein. Im Titelkampf ist das ein kaum zu verkraftender Rückschlag für Kawasaki. Öncü sollte dieses Jahr den ersten WM-Titel für die Grünen seit Kenan Sofuoglu (heute Öncüs Manager) 2016 holen. Doch nach sechs von 24 Rennen hat Ducati-Pilot Nicolo Bulega mit 127 Punkten bereits mehr als doppelt so viele wie Öncü (63).
"Ich ließ das Mittagessen ausfallen, um zu Can ins Medial-Center zu gehen", erzählte Razgatlioglu beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Das war ein schlimmer Sturz, so ging es mir hier 2021 in der ersten Kurve. Für Can ist das ganz schlecht, er fährt dieses Jahr stark und hätte dieses Rennen vielleicht gewonnen. Ums Podium hätte er sicher gekämpft. Mit den zwei Brüchen wird er sicher in Catalunya fehlen und vielleicht auch in Misano."
Bahattin Sofuoglu zeigte auf der MV Agusta ein hervorragendes Rennen und fuhr vor seinem Teamkollege Marcel Schrötter, der Vierter wurde. "Er wird besser und bekommt mehr Vertrauen, das war sein erstes gutes Rennen", meinte Toprak. "Aber dann stürzte er. Ich glaube, er wurde zu aufgeregt, als er auf Position 4 lag. Er spürte den Stress und fuhr nicht mehr wie zuvor. Aber er lernt daraus sicher etwas."
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