Kenan Sofuoglu: «Habe Kawasaki Aegerter empfohlen»
Manager Kenan Sofuoglu sucht für seine Fahrer Can Öncü und Bahattin Sofuoglu für die Supersport-WM 2025 einen neuen Hersteller. SPEEDWEEK.com verriet er, wohin die Reise gehen soll.
Seit 2020 ist Can Öncü beim Kawasaki-Team von Manuel Puccetti unter Vertrag. Weil die erwünschten Ergebnisse ausbleiben, der 21-Jährige liegt derzeit nur auf dem 11. WM-Rang, ist sein Manager Kenan Sofuoglu der Überzeugung, dass der Youngster einen Tapetenwechsel braucht.
"Can braucht eine neue Box, bei Puccetti ist es zu freundlich, alle sind zu nett", argumentiert Kenan. "Ein genaues Bild werden wir wahrscheinlich erst in Cremona haben, ich versuche, ihn für nächstes Jahr bei Yamaha unterzubringen. Yamaha ist sehr interessiert an ihm, wir müssen aber auch schauen, in welchem Team er dann fahren wird."
2025 erhalten die drei Teams Ten Kate, GMT94 und Evan Bros Unterstützung von Yamaha. Zwei Fahrer bekommen einen Werksvertrag, einer von ihnen ist Stefano Manzi. Auf den zweiten Deal spekulieren viele, unter ihnen Can Öncü. Yamaha wird dann je einen seiner Fahrer bei Ten Kate und GMT94 platzieren, die restlichen Piloten müssen Verträge mit den Teams schließen.
"Ich hätte Can gerne bei Ten Kate", unterstrich Kenan, der mit den Niederländern zwei seiner fünf Supersport-WM-Titel gewann. "Der Charakter meines Fahrers und des Teams gehören zusammen. Ten Kate ist eines der besten Supersport-Teams, Puccetti ebenfalls."
Yamaha bringt ab 2025 die neue Dreizylinder-R9 zum Einsatz, Kawasaki die neue Ninja 636.
"Ich möchte auch weiterhin einen türkischen Fahrer bei Puccetti Racing haben, weil wir zusammen viel aufgebaut haben", erzählte Kenan. "Deshalb möchte ich Bahattin zu ihnen bringen, zu Kawasaki. Kawasaki wünscht sich einen Siegfahrer, Bahattin könnte die Rolle neben ihm übernehmen. Ich habe ihnen
Bahattin Sofuoglu ist der Sohn eines Cousins von Kenan, er fährt seine dritte Saison in der Supersport-WM, für das Team MV Agusta Reparto Corse des Tessiners Andrea Quadranti. Er hat es in 55 Rennen viermal aufs Podium geschafft, in Barcelona feierte er 2023 seinen einzigen Sieg. Nach WM-Rang 6 im Vorjahr liegt er aktuell nur auf dem 13. Platz und ging die vergangenen fünf Rennen leer aus. Teamkollege Marcel Schrötter ist Fünfter und hat mehr als doppelt so viele Punkte.
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