Nach Donington: Sofuoglu nimmt Can Öncü das Handy weg
Siege und Podestplätze erwartet Kenan Sofuoglu von seinem Schützling Can Öncü in der Supersport-WM 2022. Beim Meeting in Donington Park wurde der 18-Jährige in beiden Rennen aber nicht einmal bester Kawasaki-Pilot.
Als Kawasaki-Pilot in der Supersport-WM muss man es auf den Punkt bringen, um gegen die Yamaha-Armada und die zunehmend stärker werdende Konkurrenz von Ducati und Triumph mithalten zu können. Can Öncü würde dies in der Saison 2022 schaffen,
Tatsächlich fuhr der Teenager beim Saisonauftakt in Aragón als Dritter aufs Podium; im zweiten Lauf verhinderte ein Defekt ein Top-3-Finish. Das Meeting in Assen begann mit einem Sturz im ersten Lauf und endete einem weiteren dritten Platz im zweiten Rennen. In Estoril und Misano sprangen vierte und fünfte Plätze heraus, immer als bester Kawasaki-Pilot.
Aber nicht in Donington Park. Als Fünfter
"Die Strecke war neu für mich und etwas schwierig für uns", rechtfertigte sich Öncü. "Wir haben Punkte geholt, aber in gewisser Weise war es ein Wochenende zum Vergessen."
Das eigentliche Problem ist ein anderes: Zu Rennbeginn zündet Öncü immer ein spektakuläres Feuerwerk schneller Runden ab, um anschließend mit verschlissenen Reifen auf verlorenem Posten zu kämpfen. Für Kenan Sofuoglu ein Grund, um seinem Schützling den Job zu erklären. Er verlangte volle Konzentration auf seine Aufgabe in der Supersport-WM.
"Kenan und ich haben uns nach Donington zusammengesetzt und über alles gesprochen. Wir haben gemeinsam entschieden, dass ich bis zum Ende der Saison keine Social-Media mehr nutzen werde", kündigte Öncü an – passenderweise bei Instagram.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach