Philipp Öttl von einem Ferrari abgeschossen – die Entschuldigung blieb aus
Von Startplatz 4 kommend hatte Philipp Öttl gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Rennen mit seinem Supersport-WM-Team Feel Racing Ducati in Misano. Der Bayer kam aber nur eine gute Runde weit.
Nach seinem
Blamabel: Eine Entschuldigung konnte sich der 29-jährige Italiener aus dem Team WRP Ducati nicht abringen.
Öttl konnte seine verschrammte Ducati zur Reparatur an die Box retten und mit sechs Runden Verspätung wieder auf die Strecke hinausfahren. Das brachte ihm zwar für das Rennen selbst nichts, doch die Top-9 auf der Liste mit den schnellsten Rennrunden bilden im zweiten Lauf am Sonntag die ersten drei Startreihen – Philipp gelang die sechstbeste Zeit.
«Wir haben versucht so entspannt wie möglich zu reagieren, die Jungs haben das Motorrad wieder super hergerichtet», lobte er seine italienische Mannschaft. «Als ich die Rundenzeiten sah, dachte ich mir, dass das mit den Top-6 funktionieren müsste. Ich hätte die Lücke zwischen Debise und Öncü füllen können.»
Valentin Debise sorgte für den sechsten Saisonsieg der neuen chinesischen Marke ZX Moto, der Franzose kreuzte den Zielstrich 0,107 sec vor WM-Leader Albert Arenas aus dem Schweizer Team AS Yamaha. Öncü kam mit gut 5 sec Rückstand als Dritter ins Ziel. Mit 121 Punkten ist Öttl derzeit WM-Fünfter, zum vor ihm platzierten Türken Öncü fehlen 32 Zähler.
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