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Triumph 2027: Neue Street Triple 798 mit Moto2-Einheitsmotor

Triumph überarbeitet für 2027 die Street Triple. Als Basismotor wird der neue Dreizylinder mit 798 ccm verwendet, wie er ab 2027 in der Moto2-WM eingesetzt wird. Und ein neues Chassis gibt es auch.

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Gleichzeitig mit der detaillierten Vorstellung des Retro-Klassikers Bonneville T40 hat Triumph weitere Vorstellungen angekündigt: Am 27. Oktober zeigt uns Triumph die Reise-Enduro Tiger 1200 im Detail, am 17. November folgt der Roadster Street Triple 798 und am 15. Dezember mit der Tiger 900 eine weitere Reise-Enduro.

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Da horcht der für gewöhnlich gut informierte SPEEDWEEK-Leser auf: Street Triple 798? Richtig, offensichtlich beglückt uns Triumph im gleichen Jahr, in dem der Einheits-Dreizylinder der Moto2-WM von 765 auf 798 ccm hochgerüstet wird, mit einem Strassenmodell, indem ebendieser Motor eingebaut ist – selbstverständlich in einer Version, die alltagstauglich ist und Euro 5+ erfüllt.

Die Hubraumerweiterung erfolgt nicht durch simples Aufbohren, auch der Hub wird erweitert, wobei uns Triumph die Masse erst an besagtem 17. November verraten will. Der 765er Motor ist mit 78 x 53,4 mm schon recht kurzhubig ausgelegt. Es gibt keinen klassischen Auspuff mehr, die gesamte Auspuffanlage befindet sich unterhalb des Motors und wird zum grossen Teil verdeckt durch die Bugverkleidung.

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Triumph hat für den Moto2-Einheitsmotor auf 2027 einen Zylinderkopf mit optimiertem Gaswechsel und einen Ventiltrieb mit minimierten Reibungsverlusten angekündigt. Was davon in den Serienmotor einfliesst, ist nicht bekannt. Für den aktuellen Moto2-Motor gibt Triumph 140 PS an und stellt für 2027 eine Leistungssteigerung von 6 % in Aussicht. Das wären dann 148,5 PS bei deutlich breitschultrigem Drehmomentverlauf.

In der stärksten Version leistet der strassenzugelassene 765er Motor 130 PS bei 12.000/min. Rechnen wir rein spekulativ 6 % hinzu kämen wir auf 138 PS. Gelänge es Triumph, das Drehmoment von 80 Nm bei 9500 Nm entsprechend anzuheben und das fahrfertige Gewicht von 188 kg zu halten, könnten wir uns auf ein sehr agiles Berg- und Landstrassen-Motorrad freuen.

Parallel zum überarbeiteten Triebwerk erhält die Street Triple ein modifiziertes Aluminium-Chassis mit angepasster Steifigkeitsverteilung. Das Hinterrad steckt in einer deutlich massiver dimensionierten Schwinge. Die im Bild gezeigte RS-Version ist mit einem Zentralfederbein von Öhlins bestückt, das deutlich aufrechter im Fahrwerk verbaut ist als bei der Street Triple 765. Ebenso neu ist das Rahmenheck, mit dem der Fahrer höher und näher am Lenker platziert wird.

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An der Front erkennen wir eine Showa BPF-Gabel mit 41er Innenrohren. Beide Federelemente sind in der RS-Version einstellbar. Die vordere Bremsanlage mit radial verschraubten Vierkolben-Bremszangen von Brembo und 310er Doppelscheibe scheint vom Vorgängermodell übernommen. Das Design wurde komplett überarbeitet. Fans der Street Triple werden den charakteristischen Doppelscheinwerfer vermissen.

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