Superbike WM • Neu
Vier Wochen nach Sturz: Der Knöchel bereitet Tarran Mackenzie Sorgen
Einige Hersteller kreiden Ducati an, dass erst ein neues Motorrad gebracht und dann die Regeländerung für die Supersport-WM 2027 angeregt wurde. Andere haben ihre Meinung inzwischen geändert.
Am 2. Juli 2025 berichtete SPEEDWEEK.com erstmals von
Ducati und Yamaha, diese beiden Hersteller sind sich in der Herstellervereinigung MSMA nur selten einig, haben den gleichen Beweggrund für die Leistungsreduktion: Damit sparen sie sich den Racing-Kit.
Den anderen Herstellern, die über die Jahre einiges Geld investiert haben, um auf den heutigen technischen Stand zu kommen, schmeckt das nicht. «Zieht es die Dorna vor, es zwei Herstellern recht zu machen, und es sich mit allen anderen zu verscherzen», fragte damals ein Teamchef. «Wahrscheinlich ja.»
Dass
Mit etwas Weitsicht ist den Argumenten von Ducati und Yamaha wenig entgegenzusetzen, das haben inzwischen auch andere Hersteller erkannt, die nach und nach neue Modelle bringen, wie etwa
«Wenn wir die Leistung etwas reduzieren, wird die Haltbarkeit steigen und die Kosten werden sinken», erklärte ein hochrangiger Manager eines Herstellers, dessen Name mir soeben entfallen ist, gegenüber SPEEDWEEK.com. «Deswegen spricht nichts dagegen. Alles, was zwischen Dorna, FIM und den Herstellern entschieden wird, sollte dazu dienen, die Meisterschaft voranzubringen. Denn wenn die Meisterschaft wächst, profitieren alle davon. Und Wachstum entsteht durch zusätzliches Interesse der Medien und bei den Sponsoren. Je mehr Hersteller dabei sind, umso besser. Je mehr Rennen in der letzten Kurve entschieden werden, mit drei oder vier Fahrern von unterschiedlichen Herstellern, desto größer ist das Interesse.»
Das zieht nach sich, dass einige Fahrer für ihren Sitz bezahlen müssen.ein paddock-insider über zu hohe kosten
«Wir dürfen auch nicht vergessen, dass viele Teams in der Supersport- und Superbike-WM sich sehr schwer damit tun, das nötige Budget aufzutreiben», ergänzte der Mann mit Weitblick. «Die Supersport-Teams haben weniger Fernsehzeit und eine geringere Reichweite auf Social Media, deshalb ist es für sie schwieriger für Partner attraktiv zu sein. Oder sie sind nicht strukturiert genug, um welche zu gewinnen. Das zieht nach sich, dass einige Fahrer für ihren Sitz bezahlen müssen. Wir sollten einen Punkt erreichen, dass dies nicht mehr der Fall ist und Fahrer von den Teams anhand ihrer Form oder dem Interesse ausgewählt werden. Um das zu erreichen, müssen die kleineren Klassen leistbar sein. Und dazu muss die Performance reduziert werden – ich kann an diesem Schritt nichts Negatives sehen. Bei solchen Themen muss man das Gesamtbild sehen.»
Newsletter
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.