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Erstmals in der Saison: Rovanperä führt auf Schotter
Ex-Weltmeister Kalle Rovanperä (Toyota) kommt nach bisher harzigem Saisonverlauf wieder richtig in Schwung. Bei der Rallye Finnland führt er erstmals heuer auf Schotterterrain.
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Der einheimische Fahrer liegt nach zehn Wertungsprüfungen der Rallye Finnland mit einem Vorsprung von 4,9 Sekunden vor Thierry Neuville im Hyundai. Nach fast 115 Kilometern auf schnellen Waldwegen in Zentralfinnland liegen gerade nur 15,7 Sekunden zwischen den fünf besten Teams.
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Rovanperä, der 2022 und 2023 zwei Weltmeistertitel in Folge gewann, aber noch nie bei seiner Heimrallye triumphierte, hatte in diesem Jahr Schwierigkeiten, auf Schotter mit den Spitzenfahrern mitzuhalten. Doch der 24-Jährige scheint beim neunten WM-Lauf seinen Durchbruch geschafft zu haben: Nach der zweiten Etappe übernahm er die Führung und fuhr bei vier der neun WPs des Tages die schnellste Zeit. Trotz seines Tempos räumte Toyota-Pilot Rovanperä ein, dass die Herausforderungen nicht einfach waren. Insbesonders während der zweiten Durchfahrt der Prüfungen am Nachmittag mit seinen ausgefahrenen Spuren waren schwierig zu fahren. Durch zeitweiligen Regen wurde der Einsatz noch weiter erschwert. "Die Set up-Einstellungen, die wir haben, funktionieren in den Spurrillen nicht - das war wirklich beängstigend", kommentierte der Blondschopf ."Ich habe das Auto kaum auf der Strecke halten können. Mit den Zeiten hat es noch ganz gut hingehauen, aber einmal wäre ich fast von der Strecke geflogen".
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Den gesamte heutige Etappe wertete er aber insgesamt als einen schönen Tag, wenn auch aber keineswegs einfach. "Ich fühle mich zur Zeit nicht wirklich wohl beim Fahren, aber wir geben alles. Mal sehen, ob wir morgen ein besseres Gefühl bekommen".
Der amtierende Weltmeister Neuville fuhr heute auf den zweiten Platz, obwohl er zugab, dass die Etappen nicht nach seinem Geschmack waren. "Nur Vollgas geben und Risiken eingehen – das ist überhaupt nicht mein Ding", meinte der Belgier, der den größten Teil des Vormittags auf dem dritten Platz lag, bevor er vor der Halbzeitpause hinter Adrien Fourmaux, Takamoto Katsuta und Sami Pajari auf den fünften Platz zurückfiel. Eine Reihe von Top-3-Zeiten - trotz einer gesprungenen Windschutzscheibe - führte ihn wieder auf den zweiten Platz.
Teamkollege Adrien Fourmaux liegt nach einer konstanten Leistung, zu der auch ein gemeinsamer Sieg zusammen mit Rovanperä auf der WP8 gehörte, nur gerade 2,8 Sekunden zurück auf dem dritten Platz. Der Japaner Takamoto Katsuta lag nur vier Zehntelsekunden weiter zurück und feierte am Freitag seinen 50. Rallye-WM-WP-Sieg. Er hielt seinen Toyota-Kollegen Sami Pajari, der selbst zwei Bestzeiten erzielte, um 7,6 Sekunden auf Distanz. WM-Teilzeitfahrer Sebastien Ogier mit nur weiteren 1,9 Sekunden Rückstand komplettierte die Top 6.
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Vorjahressieger Sebastien Ogier fühlte sich durch die Straßenverhältnisse von seiner Startposition als Dritter leicht behindert. Ein kurzer Stillstand auf Saarikas 2 kostete den achtfachen Weltmeister wertvolle Sekunden. Mit seinem Toyota kam er im zweiten Durchgang besser zurecht. Der aktuell in der WM an zweiter Stelle liegende Teamkollege Elfyn Evans liegt 8,4 Sekunden hinter dem Franzosen auf Platz sieben. Der in der WM-Zwischenwertung führende Ott Tänak (Hyundai) ist nur auf dem zehnten Gesamtrang klassiert. Der 37-jähirge Este hatte in WP7 einen Baum touchiert. In den verbleibenden drei WPs war er hernach mit dem beschädigen Kühler am Auto gehandicapt. Die Fahrer von M-Sport Ford belegten die Plätze acht, neun und elf, wobei Martins Sesks vor Josh McErlean und Grégoire Munster die teaminterne Wertung anführt.
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Der Überraschungsieger der Estland-Rallye Oliver Solberg fuhr wieder im angestammten Rally2-Toyota und schied in WPs nach Unfall aus. Die Rally2-Division führt Rope Korhonen (Toyota) an. Der Samstag stellt die längste Etappe der Rallye mit doppelten Durchläufen der WPs Parkkala, Västila, Päijäla und Leustu dar, die insgesamt über 140 Kilometer lang sind. Zwischenstand Rallye Finnland Freitag nach zehn von 20 Wertungsprüfungen 1. Rovanperä/Halttunen (Finnland) Toyota 56.31,6 m 2. Neuville/Wydaeghe (Belgien) Hyundai +4,9s 3. Fourmaux/Coria (Frankreich) Hyundai +7,7 4. Katsuta/Johnston (Japan) Toyota +8,1 5. Pajari/Salminen (Finnland) Toyota +15,7 6. Ogier/Landais (Frankreich) Toyota +17,6 7. Evans/Scott (Großbritannien) Toyota +26,0 8. Seks/Francis (Lettland) Ford +40,5 9. McErlean/Treacy (Irland) Ford +1.06,0m 10. Tänak/Järveoja (Estland) Hyundai +1.072,2
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