Rallye-WM-Finale: Solberg in der Superspecial-Prüfung zum Auftakt vorne
Bei der Rallye Sardinien fuhr Toyota-Pilot Oliver Solberg auf der 2,21 Kilometer kurzen „Ittiri Arena“ Superspecial-Prüfung «Ittiri Arena» die schnellste Zeit vor Weltmeister Sebastien Ogier.
Auf den Plätzen drei und vier klassierten sich Elfyn Evans (+1,1 Sekunden) und Semi Pajari (+1,5) Sekunden, die beiden WM-Kontrahenten des Schweden.
Hinter dem Toyota-Quartett fuhr Thierry Neuville (Hyundai) die fünfbeste Zeit mit 2,3 Sekunden Rückstand. Sein Teamkollege Dani Sordo (+2,4) belegte den sechsten Platz vor Toyota-Fahrer Takamoto Katsuta (+2,7).
Am Freitag wird Elfyn Evans auf den sechs morgigen Wertungsprüfungen der 23. Rallye Sardinien als Erster auf die Strecke gehen und den losen Schotter wegfegen.
«Das Ziel ist einfach: Es aber es zu erreichen, ist etwas ganz anderes», schaute Solberg nach dem Auftakt auf das weitere Wochenende voraus. «35 Punkte – das ist mein Ziel, und dafür werde ich alles geben. Nach einer Saison voller Höhen und Tiefen bin ich irgendwie immer noch im Rennen, was unglaublich ist. Deshalb werde ich einfach mein Bestes geben und niemals aufgeben».
Der in der WM führende Elfyn Evans meinte:«Das Gefühl ist ziemlich gut. Ab Morgen wird es eine große Herausforderung. Wir dürfen nicht nur einfach nur herumzurollen und auf Sicherheit fahren».
«Das war erst ein kleiner Vorgeschmack auf ein spannendes Wochenende. Ich bin hier und da ein wenig ins Schleudern geraten. Ab morgen wird es eine verrückte Rallye», erklärte Pajari.
Der frisch gebackene Rallye-Europameister Teemu Suninen fuhr die WRC2-Bestzeit. Suninen, der in einem Toyota an den Start geht, schlug seinen finnischen Landsmann Emil Lindholm (Skoda) um eine halbe Sekunde.
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