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W Series: Diese Fahrerinnen sind eine Runde weiter

Drei Tage lang haben sich 54 Pilotinnen zeigen müssen, um den Sprung in die neue Frauen-Formelserie W Series zu schaffen. 28 Fahrerinnen sind nun eine Runde weiter.

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Am Ende gab es viele Tränen. Vor Freude natürlich, aber auch aus Enttäuschung. Denn drei Tage lang konnten sich 54 Fahrerinnen auf dem österreichischen Wachauring in Melk vor den Augen einer Jury um die ehemaligen Formel-1-Piloten Alexander Wurz und David Coulthard beweisen, um bei der Qualifikation für die neue W Series den Sprung in die nächste Runde zu schaffen.

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Bedeutete gleichzeitig aber auch: Für 26 Pilotinnen war nach den drei Tagen der Traum erst einmal ausgeträumt. Durch zehn verschiedene Module hatten sich die Teilnehmerinnen gekämpft, dabei ihre Stärken im Auto bewiesen, aber auch abseits der Strecke. Höhepunkt und Abschluss war eine Art Race of Champions, Frau gegen Frau also.

Danach stand die Truppe fest, die im kommenden Monat die nächste Runde bestreiten wird. Ende März wird dann im spanischen Almeria ein viertägiger Test im Tatuus F318 absolviert. Danach stehen die 20 Fahrerinnen (18 plus zwei Reservefahrinnen) fest, die bei der W Series mitmischen können. Die Serie trägt 2019 ihre insgesamt sechs Rennen im Rahmenprogramm der DTM aus.

"Es ist nie einfach, einige der Fahrerinnen wissen zu lassen, dass sie beim nächsten Training nicht mehr dabei sein werden. Ich war aber vom Einsatz und der Einstellung aller Teilnehmerinnen beeindruckt. Der ganze Test hat bestätigt, dass die richtigen Leute hierhergekommen sind", sagte Coulthard.

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"Jede einzelne Fahrerin sollte stolz darauf sein, was sie geschafft hat, weil alle ihr Bestes gegeben haben. Sie waren alle ambitioniert. Alle haben noch Luft nach oben, was auch für die eine Hoffnung sein sollte, die es nicht in die nächste Runde geschafft haben. Warum? Weil sie alle darauf fokussiert sein sollten, diese Verbesserungen zu schaffen. In allen steckt noch Potenzial", sagte Wurz.

In der nächsten Runde sind zum Beispiel die frühere Red-Bull-Juniorin und heutige BMW-Nachwuchspilotin Beitske Visser, die frühere GP3-Fahrerin Alice Powell, Formel-3-Fahrerin Jamie Chadwick oder aber Vivien Keszthelyi, die Freundin von David Schumacher.

Die drei deutschen Fahrerinnen Michelle Halder aus der deutschen TCR-Serie, Ex-Playmate des Jahres Doreen Seidel sowie Angelique Germann schaffen den Sprung ebenso nicht wie die frühere Renault-Entwicklungspilotin Carmen Jordá

Die Pilotinnen kämpfen 2019 in identischen Tatuus-T-318-F3-Autos, die von einem 1,8-Liter-Turbomotor angetrieben und über einen Halo-Schutzbügel verfügen. Das Preisgeld steht schon fest: Die Siegerin darf sich über 500.000 Dollar freuen, aber die Gewinnausschüttung soll bis zum 18. Rang erfolgen.

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Die 28 ausgewählten Fahrerinnen:

Sarah Bovy, Belgien

Jamie Chadwick, Großbritannien

Sabre Cook, USA

Natalie Decker, USA

Marta Garcia, Spanien

Megan Gilkes, Kanada

Grace Gui, China

Esmee Hawkey, Großbritannien

Jessica Hawkins, Großbritannien

Shea Holbrook, USA

Francesca Linossi, Italien

Vivien Keszthelyi, Ungarn

Emma Kimilainen, Finnland

Natalia Kowalska, Polen

Stephane Kox, Niederlande

Miki Koyama, Japan

Milou Mets, Niederlande

Sarah Moore, Großbritannien

Tasmin Pepper, Südafrika

Vicky Piria, Italien

Alice Powell, Großbritannien

Gosia Rdest, Polen

Naomi Schiff, Belgien

Shirley Van Der Lof, Niederlande

Beitske Visser, Niederlande

Alexandra Whitley, Australien

Fabienne Wohlwend, Liechtenstein

Caitlin Wood, Australien

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