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BMW: Gesamtperformance bereitet Kopfzerbrechen
Marco Wittmann hat mit seiner Pole Position die BMW-Ehre im Qualifying gerettet. Denn sonst landete kein Pilot der Münchner in den Top Ten. Die Stimmen.
DTM
Im Artikel erwähnt

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Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): Wir haben einmal mehr ein sensationelles Qualifying von Marco Wittmann gesehen. Das war bereits seine dritte Poleposition in dieser Saison – und das mit maximalem Gewicht. Von Marcos Leistungen kann man im Moment nur sehr beeindruckt sein. Mit dem übrigen Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden. Die Verhältnisse waren wechselhaft und schwierig, das ein oder andere Fahrzeug von uns hätte uns durchaus noch weiter vorn landen können. Unsere Gesamtperformance müssen wir heute noch einmal in Ruhe analysieren.
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Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG, Platz 1): Das war wirklich ein sehr gutes Qualifying – und es lief viel besser, als ich es mit zehn Kilogramm Ballast erwartet hätte. Mein Auto hat im zweiten Qualifying-Abschnitt perfekt gepasst und war auch in Q3 toll zu fahren. Hier am Nürburgring beim Heimspiel vom BMW Team RMG auf der Poleposition zu stehen, ist großartig. Die Mannschaft hat einen tollen Job gemacht und vom freien Training zum Qualifying die Abstimmung des Autos entscheidend verbessert. Das Ziel für morgen muss sein, einen guten Start zu erwischen und die Audi-Fahrer hinter mir zu halten. Dann ist ein gutes Ergebnis möglich. In Gedenken an den verstorbenen Dieter Lamm haben wir versucht, seiner Familie hier mit einem guten Ergebnis ein kleines Geschenk zu machen. Das ist uns gelungen. Jetzt freue ich mich auf das Rennen morgen. Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG, Platz 12): In Q1 hatten wir bei den gemischten Bedingungen noch ein gutes Timing. Was genau danach passiert ist, müssen wir analysieren. Marco Wittmann hat gezeigt, was mit unserem Auto hier möglich gewesen wäre. Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM, Platz 14): Das war ein verrückter Tag. Die ständig wechselnden Bedingungen haben es uns sehr schwer gemacht, das optimale Set-up für das Fahrzeug zu finden. Uns ist das offensichtlich nicht gelungen. Dass der BMW M4 DTM grundsätzlich stark ist, hat Marco Wittmann gezeigt. Jetzt werden wir hart dafür arbeiten, damit es im Rennen besser läuft.
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Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK, Platz 16): Heute ging es darum, zur richtigen Zeit auf der Strecke und idealerweise als letzter Fahrer auf seiner schnellsten Runde zu sein. Im ersten Abschnitt hat das bei uns gut funktioniert. In Q2 fehlt uns dann jedoch aus irgendeinem Grund die nötige Pace. Wir werden uns die Daten genau ansehen, um herauszufinden, warum wir so viel – insbesondere im Vergleich zu Marco Wittmann – verloren haben. Natürlich bin ich etwas enttäuscht, denn in beiden freien Trainings waren wir am Vormittag gut unterwegs gewesen. Wir werden sehen, was von diesem Startplatz morgen möglich sein wird.
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer, Platz 17): Bei den Mischbedingungen im ersten Abschnitt ist es für uns eigentlich gut gelaufen. Als die Strecke dann allerdings abtrocknete, kamen wir in Probleme. Marco Wittmann hat einen super Job gemacht, bei uns lief es nicht. So ist das manchmal. Jetzt schaue ich auf das Rennen am Sonntag und werde bei meinem 100. DTM-Start angreifen.
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer, Platz 18): Mit abtrocknender Strecke kamen unsere Schwierigkeiten mit dem Auto wieder. Es war für mich dann im Trockenen nicht möglich, dieselben Rundenzeiten wie die Spitze zu fahren. Bis auf Marco Wittmann ist es den anderen BMW nicht viel besser ergangen. Hoffentlich können wir uns morgen im Rennen steigern. António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK, Platz 19): Ich hatte auf meinen letzten beiden Runden jeweils ein anderes Auto vor mir, an dem ich nicht vorbei kam. Das hat mich bei diesen schwierigen Bedingungen wertvolle und letztlich entscheidende Zeit gekostet. Das ist sehr enttäuschend.
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Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM, Platz 20): Wir haben das Set-up einfach nicht perfekt hinbekommen. Ich hatte vor allem sehr stark mit Untersteuern zu kämpfen. Und mit solchen Problemen hat man in einer so engen Serie wie der DTM schlicht und ergreifend keine Chance. Dazu kommt noch, dass ich mich heute gesundheitlich nicht wohl gefühlt habe. Hoffentlich geht es mir morgen wieder besser.
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