Schlimmer Auto-Unfall: Vater von Igor Kononov ist tot

Von Ivo Schützbach
Eisspeedway

Einen schweren Schicksalsschlag erlitt der zweifache Eisspeedway-Vizeweltmeister Igor Kononov: Nachdem er das Halbfinale zur Russischen Meisterschaft am Wochenende mit Maximum gewann, gab es einen schweren Unfall.

Die Tragödie geschah Sonntagabend. Igor Kononov war mit seinem Vater im Uralgebierge auf dem Weg vom Rennen in Kamensk-Uralski nach Togliatti. Dort fand eines der beiden Halbfinale zur Russischen Eisspeedway-Meisterschaft statt, das der Europameister mit Maximum gewann.

Der 31-jährige Igor Kononov war mit Vater Alexander Mikhailovich Kononov unterwegs, als es auf einer verschneiten Bergabpassage im Ural zu einer schweren Kollision mit einem Lkw kam, nachdem es diesen gedreht hatte. Das Fahrerhaus von Kononovs Transporter wurde komplett eingedrückt, Vater Alexander, der hinterm Lenkrad saß, hatte keine Chance.

Igor Kononov brach sich laut ersten russischen Berichten das Bein und verletzte sich am Kopf, sein Start im ersten Finale der Russischen Meisterschaft am kommenden Wochenende ist fraglich. Die Russische Föderation gibt die Startplätze für die Eisspeedway-WM strikt nach der nationalen Meisterschaft. Startet Kononov nicht, hat sich der Eisspeedway-GP 2019 für den zweifachen Vizeweltmeister erledigt. Dann kommt zu der privaten Tragödie auch noch der sportliche Tiefschlag.

Seit 2010 zählt Igor Kononov zur Eisspeedway-Weltspitze. Viermal wurde er WM-Vierter, zweimal Vize (2011 und 2017), dazu letztes Jahr Europameister und 2017 mit der russischen Mannschaft Team-Weltmeister.

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