Alex Márquez: Unterstützung von Champion Marc Márquez

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP
Alex Márquez drehte 34 Runden

Alex Márquez drehte 34 Runden

Der Moto2-Gesamtvierte Alex Marquez durfte beim Jerez-Test für den verletzten MotoGP-Aufsteiger Tom Lüthi einspringen und auf der Marc-VDS-Honda insgesamt 34 Runden drehen. Mit seinem ersten Testeinsatz ist er zufrieden.

Eigentlich wollte das Marc-VDS-Team Aufsteiger Tom Lüthi in Jerez auf die Piste schicken. Doch weil sich der Schweizer einen Sprungbeinbruch zugezogen hatte, kam Takumi Takahashi zum Einsatz. Der HRC-Testfahrer war in diesem Jahr auch als Ersatz im Team Red Bull Honda in der Superbike-WM unterwegs. Neben dem Japaner durfte aber auch Alex Márquez ein paar Runden auf Lüthis Honda drehen.

Der jüngere Bruder von MotoGP-Champion Marc Márquez drehte beim Test mit den Superbike-Stars insgesamt 34 Runden und belegte am Ende mit 1:41,750 min den 25. Platz auf der gemeinsamen Zeitenliste. Von den MotoGP-Fahrern war der 21-Jährige der Langsamste. Hinterher erklärte der Spanier: «Es war faktisch nur ein halber Tag, aber es hat natürlich Spass gemacht, die ersten 34 Runden mit dem MotoGP-Motorrad zu drehen. Ich freue mich nun auf meinen ersten ganzen MotoGP-Testtag morgen.»

«Das Bike unterscheidet sich klar von der Moto2-Maschine», wagt Alex Márquez einen Vergleich zu seinem gewohnten Rennmotorrad aus der Mittelgewichtsklasse. Und er gesteht: «Mein Hauptproblem ist es, das Vorderrad auf der Strecke zu halten. Das ist etwas knifflig, aber der erste Eindruck ist sehr gut, ich fühle mich sehr wohl mit dem Bike und bin ziemlich zufrieden mit dem Test.»

Der Moto2-Gesamtvierte beteuerte auch: «Ich habe mich überhaupt nicht auf die Rundenzeit konzentriert, sondern versuche, eine gute Basis für Tom vor dem nächsten Test in Malaysia zu finden. Und ich geniesse es natürlich auch.» Er übte sich aber auch in Selbstkritik: «Ich bremse noch etwas zu spät und muss meine Bremspunkte anpassen, in diesem Bereich muss ich mich noch verbessern.»

Dass sein Bruder Marc mit nach Jerez gekommen ist, um ihn zu unterstützen, sorgt für Freude bei Alex: «Er ist hier, um mich zu unterstützen und ich bin mir sicher, dass er auch etwas davon hat, wenn er vor Ort dabei ist. Aber klar ist es super, dass er hier ist und mich etwa in verschiedenen Kurven filmt, um mir zu helfen. Ich bin auch überzeugt, dass er morgen eine Unterstützung für mich sein wird.»

Die MotoGP-Zeiten aus Jerez, Mittwoch

1. Andrea Iannone (I), Suzuki, 1:38,280 min
2. Cal Crutchlow (GB), Honda, 1:38,337 min
3. Andrea Dovizioso (I), Ducati, 1:38,398 min
4. Jorge Lorenzo (E), Ducati, 1:38,418 min
5. Pol Espargaró (E), KTM, 1:38,642 min
6. Tito Rabat (E), Ducati, 1:38,854 min
7. Bradley Smith (GB), KTM, 1:39,353 min
8. Scott Redding (GB), Aprilia, 1:39,372 min
9. Takaaki Nakagami (J), Honda, 1:39,584 min
10. Franco Morbidelli (I), Honda, 1:39,740 min
11. Sylvain Guintoli (F), Suzuki, 1:39,763 min
12. Eugene Laverty (GB), Aprilia, 1:39,995 min
13. Xavier Siméon (B), Ducati, 1:40,891 min
14. Takumi Takahashi (J), Honda, 1:41,089 min
15. Alex Márquez (E), Honda, 1:41,750 min

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