Schwantz warnt Marc Márquez: «Es wird nicht einfach»
GP-Legende Kevin Schwantz ist sich sicher: Je länger die Verletzungspause von Marc Márquez dauert, desto schwieriger wird es für den Repsol-Honda-Star, wieder zur alten Stärke zurückzufinden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nachdem sich Marc Márquez am 19. Juli 2020 beim Spanien-GP in Jerez einen komplizierten Oberarmbruch zugezogen hatte, war die Saison für den schnellen Spanier gelaufen. Statt um WM-Punkte zu kämpfen musste der achtfache Champion drei Operationen und zwei Knochentransplantationen sowie eine langwierige Infektion und eine Antibiotika-Therapie durchstehen. Wann er wieder auf die Rennstrecke zurückkehren kann, ist unklar.
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Die lange Verletzungspause des früheren Dauersiegers hat den Fans und Gegnern zwar eine unterhaltsame und unvorhersehbare WM 2020 beschert, für Marc Márquez selbst ist sie aber alles andere als hilfreich, wie GP-Legende Kevin Schwantz bei den Kollegen von "MotoGP.com" betont. Der 500-ccm-Weltmeister von 1993 erklärt: "Als ich noch Rennen fuhr, hatte ich immer das Gefühl, dass es drei Mal so lange dauern würde, wieder mental und körperlich meine Bestform zu erreichen, wenn ich mal einen Monat pausieren würde."
"Es braucht Zeit, um wieder auf Touren zu kommen, und je länger man der Rennstrecke fern bleibt, desto mehr Zeit braucht man hinterher. Plötzlich bist du fünf Sekunden langsamer, weil dein Kopf nicht mehr daran gewöhnt ist, was bei 300 km/h passiert", beschreibt der 56-jährige GP-Veteran, der sich sicher ist: "Wenn es einer schafft, wieder in Top-Form zu kommen, dann ist das Marc."
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Dennoch warnt Schwantz den Repsol-Honda-Star: "Es wird nicht einfach. Er hat noch nie zuvor so lange keine Rennen bestritten und er fing schon sehr früh mit dem Rennfahren an. Die ablaufende Zeit ist gefährlich, wenn er eine weitere Saison verpasst und noch mehr Operationen über sich ergehen lassen muss, Ann wird es auch für ihn sehr schwierig."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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