Héctor Barberá: WM-Achter vor Iannone & Dovizioso

Von Sharleena Wirsing
Héctor Barberá

Héctor Barberá

Nach dem vierten Saisonrennen in Jerez ist Ducati-Pilot Héctor Barberá WM-Achter und damit bester Ducati-Pilot. Vor heimischem Publikum sorgte er trotz eines Elektronik-Problems für ein weiteres Top-10-Ergebnis.

Sein bisher bestes Saisonresultat erreichte Héctor Barberá mit Platz 5 in Argentinien, als einige Piloten vor ihm stürzten. In Jerez sicherte er den zehnten Platz, musste sich aber Eugene Laverty aus dem Aspar-Team geschlagen geben, der ebenfalls eine Ducati GP14.2 pilotiert.

«Das war ein wirklich schwieriges Rennen», schnaufte Barberá nach dem MotoGP-Lauf beim «Gran Premio Red Bull de España». «Das Wochenende war fast perfekt, wir machten einen großartigen Job, daher ist der zehnte Platz ein bisschen enttäuschend. Die Streckenbedingungen hatten sich für das Rennen völlig verändert. Ab der zweiten Runde hatte ich Probleme mit der Traktionskontrolle, die zu viel Power wegnahm. Ich probierte alle Mappings aus, die mir für das Rennen zur Verfügung standen, aber keines davon funktionierte, auch in Schräglage nahm das Bike Power weg, daher verlor ich am Kurvenausgang sehr viel Zeit und konnte auch beim Anbremsen nicht attackieren. Ich fühlte mich so nicht wohl auf der Maschine, ich kämpfte das gesamte Rennen gegen sie.»

Barberá hatte nach dem Rennen nur wenig Gutes zu berichten. «Immerhin konnten wir wieder Punkte sammeln, was positiv ist. Trotz unserer Probleme schafften wir es in die Top-10. Um ehrlich zu sein, liegt unsere wahre Position zwischen 5 und 10, aber wir müssen mit der Elektronik nun einen Schritt zurückgehen, weil wir in Argentinien etwas verändert haben, dass offensichtlich nicht funktioniert.»

Der Franzose Loris Baz erreichte Platz 13. «Es war wichtig, ins Ziel zu kommen, aber wieder wäre ich fast in der ersten Kurve gestürzt, als Redding mich neben die Strecke drängte. Als ich mich wieder einreihte, war ich Letzter. In der nächsten Runde machte ich einen Fehler und ging weit. Durch diese beiden Probleme habe ich zu viel Zeit verloren. Da ich den weichen Vorderreifen ungeplant hart rannehmen musste, um aufzuholen, waren die letzten Runden sehr schwierig. Doch wir haben Punkte geholt und viel für die nächsten Rennen gelernt. In Le Mans will ich ein besseres Resultat erzielen.»

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