Tensfeld-Sieger Henry Jacobi: Jetzt Knoten geplatzt?
Der Thüringer Henry Jacobi feierte beim Sandgastspiel der ADAC MX Masters in Tensfeld seinen ersten Tagessieg. Nach dem Rennen im hohen Norden und auf dem Podium wurde es emotional.
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Vater Matthias rauchte aufgeregt eine Zigarette, während sein Sohn Henry Jacobi sichtlich erschöpft das Podium erklomm und jubelnd den Pokal für den Tagessieg im tiefen und nassen Tensfelder-Sand in die Höhe stemmte. Es war geschafft, der erste Masters-Sieg für den Junioren-Weltmeister und WM-Piloten war endlich Realität!
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Die Anspannung beim STC Racing-Piloten war enorm, zu oft in dieser Saison hatte er bessere Platzierungen durch Stürze oder Pech am Start verpasst. Doch an diesem Wochenende klappte bei Henry und seinem Mechaniker Lukas Kraft alles auf den Punkt und trotz Dauerregen war nach Rennschluss beim Thüringer eitel Sonnenschein. Jacobi meinte zu seinem Erfolg: "Ich war im Freien Training auf 1, im Zeittraining auf 1, im Warmup auf 1 und jetzt auch! Es ist richtig gut gelaufen, zwar keine Holeshots, aber ich kam zweimal solide weg. Als ich im zweiten Lauf schnell einige Fahrer passieren konnte und mitbekam, dass ich schon Vierter bin und Brian nicht mehr vorn mit dabei war, hab ich das Tempo etwas reduziert und bin etwas ruhiger gefahren. Auch Brockel war nicht da, also wusste ich dass der Platz reicht. Die Kraft war auch nicht mehr voll da, da hab ich keinen Widerstand geleistet und Dennis ziehen lassen." Ein Geheimnis seines Triumphs war sicher die gute Reaktion am Start und auf den ersten Metern. Das kam nicht von ungefähr, wie Jacobi erzählte: "Ich hab mich am Startgatter rechts neben Dennis aufgestellt. Es war klar, dass er den Holeshot gewinnt und ich wollte außen mit ihm durch die erste Kurve ziehen. Im ersten Lauf hat der Plan geklappt, im zweiten nicht."
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