X-raid holt Siege auf zwei Kontinenten

Von Toni Hoffmann
Rallye Raid Auto
Nani Roma gewinnt das Turkmen Desert Race in Turkmenistan, Orlando Terranova erreicht Platz eins bei der Desafío Inca in Peru, dem Austragungsland der nächsten Rallye Dakar.

Das X-raid Team aus dem hessischen Trebur durfte an diesem Wochenende über gleich zwei Siege des Mini John Cooper Works Rally jubeln. Beim Turkmen Desert Race in Turkmenistan kletterten Nani Roma und Alex Haro (E) auf die oberste Stufe des Podiums. Parallel sicherten sich Orlando Terranova und Bernardo Graue (beide RA) bei der Desafío Inca in Peru den Sieg.

Am Samstag sorgten Roma und Haro im Mini JCW Rally für den ersten Sieg des Wochenendes. Das Duo gewann die erste Ausgabe des Turkmen Desert Race, das die Teilnehmer einmal quer durch Turkmenistan führte. Roma kam ohne Probleme durch das schwierige Terrain und sicherte sich zwei der fünf möglichen Tagessiege. Den dritten Rang sicherte sich die zweite Mini John Cooper Works Rallye-Crew Hojaguly Annamammedow und Gaygysyz Akmyradow. Die Rallye führte unter anderem durch die Karakum-Wüste, hatte aber steinige und sehr schnelle Passagen in sich.

Nani Roma: «Wir freuen uns sehr über den Sieg. Die Rallye war nicht einfach, speziell die ersten Tage. Der MINI hat super funktioniert und auch ich habe mich die ganze Zeit über sehr gut gefühlt. Die Rallye war auch ein gutes Training für uns. Wettbewerbskilometer sind immer wichtig – da merkt man den Druck und muss verschiedene Situationen bewältigen. Ab jetzt liegt der Fokus voll auf den Vorbereitungen für die Dakar.»

Einen Tag später machten Terranova und Graue das Wochenende für X-raid perfekt. Das argentinische Duo war in den peruanischen Dünen extrem stark unterwegs und gewann drei der fünf Wertungsprüfungen, die an den drei Tagen absolviert wurden. Terranova konnte sich schnell einen guten Vorsprung herausfahren und ging die letzte Prüfung ruhiger an.

Orlando Terranova: «Das war ein sehr gutes Training für die Dakar. Die Dünen waren extrem weich und schwierig. Auch die Navigation hatte es in sich und die Tage waren sehr lang. Der Mini lief ohne Probleme. Nach einer kurzen Eingewöhnung auf der ersten Prüfung konnten wir die Führung in der Gesamtwertung übernehmen und bis zum Ende verteidigen.»

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