Chris Stange nach Platz 18 ratlos: «Im Kreis gedreht»

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Chris Stange beendete die Supersport-WM 2019 mit fünf WM-Punkten auf WM-Rang 28

Chris Stange beendete die Supersport-WM 2019 mit fünf WM-Punkten auf WM-Rang 28

Am ersten Trainingstag der Supersport-WM 2019 in Katar schien Christian Stange an seine gute Performance von Magny-Cours und San Juan anknüpfen zu können. Im Rennen lief für den Honda-Piloten aber nichts zusammen.

In Magny-Cours fuhr Chris Stange als 14. zum ersten Mal mit der Honda CBR600RR in die Punkteränge. Beim darauf folgenden Supersport-Meeting in San Juan/Villicum steigerte sich der Sachse in den Trainings bis in die Top-10 und erreichte als 13. im Rennen seine bisher beste Platzierung.

Beim Saisonfinale in Katar schien der 21-Jährige diesen Weg konsequent fortsetzen zu können: Platz 13 in den freien Trainings am Donnerstag, nur 0,5 sec hinter der besten Honda von Peter Sebestyen auf Platz 10. Dass es in der Superpole und im Rennen am Ende doch nur zur 18. Position reichte, ist für den Lorini-Piloten eine riesige Enttäuschung.

SPEEDWEEK.com sprach mit dem im tschechischen Most geborenen Stange nach dem Saisonfinale.

Chris, Katar fing für dich super an, was lief dann schief?

Keine Ahnung, ich weiß nicht so richtig. Ich glaube, wir haben uns im Kreis gedreht. Im zweiten Training bin ich alleine eine 2.03,6min gefahren, die Basis war gut. Fürs FP3 haben wir einiges geändert, Geometrie, Übersetzung und solche Dinge. Das hat aber nicht funktioniert und wir haben für die Superpole alles wieder zurückgebaut.

In der Superpole warst du aber trotzdem etwas langsamer als in den Trainings und hast dich auf Startplatz 18 qualifiziert.

Wir wollten ohne den ersten Gang fahren, woran ich mich gewöhnen musste. Einen Windschatten fand ich auch nicht – den braucht man hier wegen der langen Geraden unbedingt, das allein bringt 0,5 sec.

Im Rennen kamst du trotzdem bis auf Platz 15 in Runde 7 nach vorne...

Wir haben dann fürs Rennen noch etwas versucht, damit die Reifen durchhalten, aber ab Rennmitte hatte ich zu kämpfen. Ich habe dann den Anschluss zur Gruppe verloren. Dann musste ich einmal neben die Strecke, weil der Vorderreifen keinen Grip hatte und dann wars gelaufen. Dann habe ich einfach versucht, konstant zu fahren. Wie gesagt, irgendwie haben wir uns im Kreis gedreht, vielleicht auch ich selbst. Wir konnten uns halt einfach nicht steigern.

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