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Rallye-Thriller und Drama in Portugal: Tänak führt
Die 50. Jubiläumsauflage der Rallye Portugal, sechster Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft, hat sich auf der ersten Etappe als einen echten Thriller mit einem Drama präsentiert, mit Ott Tänak als Leader.
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die Rallye Portugal hat im WM-Kalender einen Kultstatus, nicht nur wegen der von den Fahrern sehr geschätzten Schotterprüfungen, sondern auch weil sie sich mitunter auch im Kampf um die Spitze oft spannend bis explosiv präsentiert. Im diesem Jahr gab es auf der ersten Etappe einen echten Thriller um die Führung. Alfred Hitchcock hätte seine wahre Freude gehabt.
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Bis zur sechsten Entscheidung wechselte die Spitze viermal. In die siebte Prüfung, dem zweiten Durchgang der mit 27,48 km längsten Freitagsentscheidung startete Ott Tänak im Ford Fiesta WRC mit dem Wimpernschlag von einer Zehntelsekunde vor Jari-Matti Latvala, der im Toyota Yaris WRC von der dritten bis vierten Prüfung vorne lag. Dort beschädigte Latvala, Portugal-Sieger von 2015, seinen Yaris ziemlich stark und verlor fast fünf Minuten und stürzte auf den 13. Rang ab. Ott Tänak kam im Ford Fiesta WRC ungeschoren davon und verteidigte vor der zweimaligen Passage der nur 1,90 km langen Zuschauerprüfung am Abend in Braga seine Führung um 3,6 Sekunden vor Dani Sordo im Hyundai i20 Coupe. Mit 6,2 Sekunden Rückstand beendete der vierfache Champion und Portugal-Sieger Sébastien Ogier in einem weiteren Ford Fiesta WRC von M-Sport die siebte Entscheidung.
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"Wir hatten unser Auto auf der vorherigen Prüfung etwas beschädigt. Daher war es hier mit dem Fahren nicht so einfach, aber wir kamen durch", meinte Tänak.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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"Ehrlich gesagt, bin ich mit meinem Ergebnis etwas überrascht", war der kurze Kommentar von Sordo.
"Ich bin mit dem Tag heute zufrieden. Ich machte keine Fehler und ich pushte so stark ich konnte. Das können andere nicht so sagen", merkte der Tabellenführer Ogier an. In dieser Killer-Prüfung fing sich der nach der fünften Entscheidung führende Vorjahressieger Kris Meeke am Citroën C3 WRC nach dem "Slow Puncture" einen weiteren Reifenschaden ein, um sich dann mit einem Aufhängssschaden wieder einmal vorzeitig zu veranschieden.
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Hayden Paddon, der zu Beginn des Freitags im Hyundai i20 Coupé WRC kurz führte, verlor auf der siebten Entscheidung wegen Elektrikprobleme fast elf Minuten. "Unser Auto blieb stehen. Ich konnte es nicht mehr starten. Wir haben alles versucht. Wir prüften jedes Kabel. Dann konnte ich endlich starten. Das hat unsere Rallye ruiniert", erklärte Paddon mit einem bitteren Ton. Es ist möglich, dass wegen des Vorfalls von Latvala die Sache bei den Sportkommissaren anhängig ist, womit das Ergebnis nur vorläufig wäre. Einige Fahrer wie zum Beispiel Thierry Neuville im Hyundai i20 Coupé WRC hingen hinter Latvala. Stand nach der 7. von 19 Prüfungen:
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1. Tänak/Jarveoja (EE), Ford Fiesta WRC, 1:33:41,4 h. 2. Sordo/Marti (E), Hyundai i20 Coupé WRC, + 3,6 sec. 3. Ogier/Ingassia (F), Ford Fiesta WRC, + 6,2 4. Breen/Martin (IRL/GB), Citroën C3 WRC, + 10,8 5. Evans/Barritt (GB), Ford Fiesta WRC, + 18,1 6. Neuville/Gilsoul (B), Hyundai i20 Coupé WRC, + 23,5 7. Hänninen/Lindström (FIN), Toyota Yaris WRC, + 49,8 8. Lappi/Ferm (FIN), Toyota Yaris WRC, + 1:05m6 min. 9. Mikkelsen/Jaeger (N), Skoda Fabia R5, + 3:16,6 10. Östberg/Floene (N), Ford Fiesta WRC, + 3:49,6
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