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8h von Suzuka (3h): Honda vor Yamaha – Rea und Locatelli glänzen im Regen!

Nach einer weiteren Safety-Car-Phase zeigte Jonathan Rea im Regen seine Klasse, aber auch Andrea Locatelli fuhr starke Rundenzeiten. Die Werks-BMW fiel auf die fünfte Position zurück.

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Nach dem chaotischen Rennbeginn blieb es auch in der zweiten Stunde der 8 Stunden von Suzuka turbulent. Zwar endete die erste Safety-Car-Phase nach rund 1:10 Stunden, doch der anhaltende Regen hatte die Bedingungen inzwischen weiter verschärft.

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An der Spitze lag zunächst die BMW des AutoRace-Ube-Racing-Teams vor der Werks-Honda. Dahinter hatte sich die Werks-BMW mit Michael van der Mark auf Rang 3 vorgearbeitet. Der Niederländer kämpfte sich nach einem misslungenen Start eindrucksvoll durchs Feld. Mit dem Ende der Safety-Car-Phase absolvierte AutoRace Ube den ersten planmäßigen Fahrerwechsel: Sylvain Guintoli übernahm die BMW von Naomichi Uramoto.

HRC in Führung: Jonathan Rea fehlerfrei und schnell

Honda HRC blieb dagegen deutlich länger auf der Strecke und übernahm dadurch die Führung. Jonathan Rea stieg auf die Fireblade mit der Startnummer 30 und setzte sich an die Spitze. Nach Abschluss der ersten Boxenstopps war jedoch das BMW-Werksteam der große Gewinner: Markus Reiterberger, der den zweiten Stint übernahm, hatte die M1000RR bereits auf den zweiten Platz nach vorne gebracht.

Kurz darauf sorgte der Sturz der Startnummer 3 vom Team Sanmei (Sekiguchi, Nakamura, Tanaka) für die nächste Safety-Car-Phase. Gleichzeitig verschlechterten sich die Streckenbedingungen durch den Regen weiter. Die Rennleitung schickte deshalb ihr Inspektionsfahrzeug auf den Kurs, um sich ein Bild von der Situation zu verschaffen.

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So endete auch die zweite Rennstunde hinter dem Safety-Car. Jonathan Rea führte das Feld vor Markus Reiterberger und Andrea Locatelli auf der Werks-Yamaha an. Erst nach 2:15 Stunden wurde das Safety-Car wieder hereingeholt und das Rennen freigegeben.

Andrea Locatelli brachte Yamaha auf die zweite Position

Locatelli auf der Nummer 21 ging sehr angriffslustig zu Werke und schob sich direkt an Reiterbergers BMW vorbei. Die Bedingungen waren sehr schlecht, das aufgewirbelte Wasser erschwerte die Sicht. Zudem stand stellenweise sehr viel Wasser auf der Strecke.

Superbike-Rekordweltmeister Rea fuhr an der Spitze konstant starke Rundenzeiten und hatte sich binnen weniger Runden ein Polster von gut zehn Sekunden Vorsprung geschaffen. Locatelli fuhr auf der zweiten Position vor Reiterberger auf Position 3.

Nach 2:40 Stunden entwickelte sich ein packender Dreikampf um den dritten Platz. Sylvain Guintoli gehörte zu den schnellsten Fahrern im Feld und schob die BMW des AutoRace Ube Racing Teams zunächst an der YART-Yamaha von Karel Hanika vorbei. Wenig später schnappte sich der Franzose auch seinen ehemaligen BMW-Werksteamkollegen Markus Reiterberger und rückte damit auf Rang 3 vor. Reiterberger musste anschließend auch Hanika wieder ziehen lassen und fiel auf den fünften Platz zurück.

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Wenig später bog Karel Hanika zum planmäßigen Fahrerwechsel an die YART-Box ab und übergab die Yamaha an Leandro Mercado. Auch AutoRace Ube Racing Team absolvierte seinen Stopp: Sylvain Guintoli überließ die BMW Lokalmatador Naomichi Uramoto. Damit bestätigte sich, dass die japanische Mannschaft das Rennen nach der Verletzung von Hannes Soomer lediglich mit zwei Fahrern bestreitet. Der kurzfristig verpflichtete Christophe Ponsson blieb auch bei diesem Stintwechsel in der Box.

Die Werks-Yamaha mit der Nummer 21 kam ebenfalls zum Wechsel: Andrea Locatelli übergab an Katsuyuki Nakasuga. Lediglich die führende Werks-Honda und die Werks-BMW setzten ihre Stints fort. Zwischen Rea und Reiterberger lagen mehr als 46 Sekunden, als Rea die Startnummer 30 an die HRC-Box steuerte.

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Honda und BMW mit längeren Stints als die Yamaha-Teams

Rea hatte einen fehlerfreien und starken Stint absolviert. Wenig überraschend übernahm nicht Somkiat Chantra sondern Takumi Takahashi. Honda setzte auf die Erfahrung des siebenmaligen Suzuka-Siegers, anstatt Chantra bei den schwierigen Bedingungen auf die führende Fireblade zu setzen.

Auch BMW kam zum Stopp an die Box. Steven Odendaal übernahm die Werks-M1000RR und reihte sich auf der fünften Position ein. Somit wurde die Reihenfolge wieder eingenommen: HRC vor Yamaha, AutoRace Ube, YART und BMW.

Der Zwischenstand nach 3 Stunden Fahrzeit:

  1. Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 66 Runden

  2. BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +47,334 Sekunden

  3. SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +70,615

  4. Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +73,749

  5. AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +85,428

  6. YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +86,829

  7. Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR, +88,481

  8. Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +1 Runde

  9. F.C.C. TSR Honda France (Techer, Perolari, McPhee), Honda CBR1000RR-R, +1 Runde

  10. SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +1 Runde

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